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Radevormwald
Reha für Rader hinter der Stadtgrenze

Radevormwald: Reha für Rader hinter der Stadtgrenze
Die Klinik Königsfeld der Rentenversicherung Westfalen in Ennepetal verfügt über 189 Betten und bietet auch eine ambulante Rehabilitation für Radevormwalder an. FOTO: Rentenversicherung Westfalen
Radevormwald. Die Schwerpunkte der Klinik für Rehabilitation in der westfälischen Nachbarstadt Ennepetal in Königsfeld sind die Nachsorge bei Herz-Problemen und in der Orthopädie. Träger ist die Deutsche Rentenversicherung Westfalen. Von Wolfgang Scholl

Zahlreiche Radevormwalder kennen die Klinik Königsfeld in Ennepetal-Königsfeld mit Ausfahrt von der Bundesstraße 483 hinter der Stadtgrenze. Sie haben stationäre oder ambulante Angebote in Anspruch genommen oder ein Familienmitglied oder einen Freund dort besucht. "Die Klinik Königsfeld ist kein Akut-Krankenhaus, sondern eine Facheinrichtung für die Rehabilitation, kurz Reha genannt", berichtet Jörg Grabenschröer, Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung Westfalen. Versicherte der Rentenversicherung bilden das überwiegende Gros der Patienten.

Die Reha-Klinik ist Kooperationspartner der Universität Witten/Herdecke. An der Klinik ist zurzeit der Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaften mit kommissarischer Leitung angegliedert. Durch diesen regelmäßigen Austausch sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse schnell den Patienten zugutekommen.

Ziel der Rehabilitationsmaßnahmen in Ennepetal ist es, Menschen nach einer Krankheit oder einem Unfall wieder in die Lage zu versetzen, ihrem Beruf nachzugehen und sich wieder sozial einzugliedern. Also: Fit werden und fit bleiben, um wieder zurück an den Arbeitsplatz oder wieder zurück ins normale, möglichst eigenständige Leben zu finden.

"Unsere Patienten werden in Theorie und Praxis auch zu einem insgesamt gesünderen Leben angeleitet, so zum Beispiel in Sachen Ernährung", sagt Grabenschröer. Die Klinik Königsfeld hat zwei medizinische Schwerpunkte: zum einen ist es die Kardiologie - alles rund um Herz und Kreislauf. Überwiegend werden dort Anschlussheilbehandlungen für Patienten nach Herzinfarkt oder Herzoperationen durchgeführt.

Zum anderen ist es die Orthopädie mit ihren Reha-Kernkompetenzen im Bereich Knie und Hüfte sowie bei Wirbelsäulenerkrankungen. Für und am Patienten arbeiten in der Klinik etwa 150 Menschen unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Marthin Karoff und des Leitenden Abteilungsarztes Orthopädie Dr. Alexander Muffert sowie Verwaltungsdirektor Oliver Niggemann. Das Haus hat 189 Betten in modernen Einzelzimmern, allesamt mit eigener Nasszelle, Fernseher, Telefon und größtenteils mit Balkon. Die Therapien werden nicht nur stationär angeboten. Ein Großteil erfolgt auch ambulant, so dass die Patienten über einen Zeitraum täglich dorthin fahren. "Das ist gerade für Patienten aus der Umgebung interessant, wenn die medizinischen Voraussetzungen dies ermöglichen", sagt Grabenschröer.

Dabei setzt das Haus nicht nur auf hoch qualifiziertes Personal, sondern auch auf eine moderne Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten mit modernen Geräten in einem ansprechenden Ambiente.

Im Anschluss an die Reha können Patienten weiterhin ambulante Nachsorgeangebote in der Klinik wahrnehmen. Der Verein für Gesundheitssport und Rehabilitation Königsfeld bietet Patienten die Möglichkeit zur Teilnahme am Rehabilitationssport wie in ambulanten Herzgruppen an.

Quelle: RP
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