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Radevormwald/Wuppertal
Rundweg um Stausee bald offen

Radevormwald/Wuppertal. Im Oktober wurde der Auftrag für die neue "Brücke Remlingrade" im Grenzbereich von Radevormwald und Wuppertal am Stausee Beyenburg vergeben. Die beauftragte Bietergemeinschaft hat in Kürze die Planungsarbeiten abgeschlossen und wird im Dezember die ersten Bautätigkeiten starten, teilt Susanne Fischer vom Wupperverband mit.

Zunächst werden die Bohrpfähle auf beiden Seiten der Brücke in den Boden gegründet. Anschließend werden darauf die Pfahlkopfplatten betoniert. Erst dann werden die alte Brücke und die Mittelpfeiler bis zur Gewässersohle abgebrochen, so dass später auf diesen Platten der Oberbau der neuen Brücke abgesetzt werden kann.

Parallel dazu wird die Stahlkonstruktion der neuen Brücke in Sande in Norddeutschland angefertigt und anschließend nach Beyenburg geliefert. Die Brücke wird eine Breite von 3,80 Metern haben. Die Durchfahrtshöhe zwischen See und Brücke wird auf zwei Meter erhöht. Damit ergeben sich bessere Möglichkeiten für den Bootssport, und die Brücke kann besser überprüft werden. Durch die Anhebung muss das bestehende Gelände so angerampt werden, dass es auch weiterhin behindertengerecht genutzt werden kann. Die Gesamtkosten für den Abriss der maroden Brücke und den Brückenneubau liegen bei 860.000 Euro. Wenn es keinen Wintereinbruch mit Minustemperaturen und Schnee gibt, kann die neue Brücke Mai 2016 fertiggestellt sein. Dann können Spaziergänger den Stausee wieder vollständig umrunden. Die "Brücke Remlingrade" ist Eigentum der Stadt Wuppertal. Bei der Umsetzung des Projektes wird die Stadt vom Wupperverband unterstützt.

(wos)
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