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Radevormwald
Schlossmacherbrunnen ist Sache des Bauunternehmers

Radevormwald: Schlossmacherbrunnen ist Sache des Bauunternehmers
Der Brunnenplatz ist komplett aufgerissen worden. FOTO: Moll (Archiv)
Radevormwald. Die Arbeiten auf der Brunnenfläche am Schlossmacherplatz neben dem Bürgerhaus schlagen immer noch hohe Wellen. Die Brunnenunterfläche schien fertig, da hat das bauausführende Unternehmen sie wieder aufreißen müssen. Der Grund war eine fehlende Neigung der Oberfläche, so dass Wasser nicht abfließen konnte.

Ulrich Dippel, Fachbereichsleiter Tiefbau, hatte zudem berichtet, dass es für die Brunnenleitung später noch eine Kernbohrung geben muss. BM-Leser Lutz Aldermann fragt jetzt, warum die Bohrung nicht schon vor dem Auflegen von Beton und den Platten vorgenommen worden ist. Dazu sagt Dippel, dass die Kernbohrung ebenfalls Sache des Bauunternehmers ist. Er habe nicht nur für ein Gefälle zu sorgen, sondern eben auch für die ausreichende Wasserzufuhr. Das Ergebnis könne durch eine vorherige Bohrung in den Beton und eine spätere Bohrung durch die Platte oder durch eine Bohrung durch beide Schichten erreicht werden. Das sei dem Unternehmer überlassen. Da der Brunnen auf der Platte stehe, sehe man das Bohrloch später nicht. "Wichtig ist für uns, dass alles absolut dicht ist", sagt Dippel. Sonst könnten die Arbeiten natürlich nicht abgenommen werden, wie es bei der nicht ebenen Bodenplatte geschehen ist. Dippel rechnet damit, dass der Brunnen Ende Oktober wieder auf dem Platz steht.

(wos)
 
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