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Radevormwald
Schützen feiern ihr Fest etwas anders

Radevormwald: Schützen feiern ihr Fest etwas anders
Eine Raupe ist ein Muss gerade für junge Leute auf einer Kirmes: Der "Musik-Express" sorgt für rasante Fahrten (wie hier im Juni 2013), bei denen der Nervenkitzel ganz bestimmt nicht zu kurz kommt. FOTO: jürgen moll (archiv)
Radevormwald. Der Bau des Kreisverkehrs in der Innenstadt und die Schließung der GGS Stadt haben enorme Auswirkungen auf das Schützen- und Heimatfest vom 3. bis 6. Juni. Die Schützen von 1708 wollen aber das Beste aus der Situation machen. Von Joachim Rüttgen

Trotz der widrigen Umstände blickt Jürgen Fenske, Vorsitzender des Schützenvereins Radevormwald 1708, optimistisch auf das anstehende Schützen- und Heimatfest von Freitag bis Montag, 3. bis 6. Juni. Der Bau des Kreisverkehrs an der Hohenfuhrstraße/Uelfestraße/Kaiserstraße sowie die zeitweilige Schließung der GGS Stadt wegen eines Deckeneinsturzes haben konkrete Auswirkungen auf den Ablauf des Festes und den Aufbau der Schausteller. "Das beeinflusst uns schon stark", sagt Fenske. Aber bei schönem Wetter werde es sicher ein gelungenes Fest für alle Beteiligten. Großes Aufatmen am Montag mitten auf dem Markt: Der Schausteller der 50 Meter hohen Schaukel "Artistico" nahm genau Maß und schaute, ob sein Fahrgeschäft mit einem enormen Ausflug tatsächlich auf den Markt passt. "Es klappt", freut sich Fenske auf eine nach seinen Angaben ganz besondere Attraktion. "Da sind wir richtig stolz drauf", sagt er.

Verzichten müssen Schützen, Besucher und Schausteller auf den bekannten und beliebten "Rundling", der die Festplätze (Hohenfuhrplatz, Marktplatz, Schlossmacherplatz) gelungen miteinander verband. "Zwischen Sparkasse und Rathaus kann nichts aufgebaut werden. Die Straße ist zwar offen, mir ist das aber zu gefährlich, wenn da Bürgersteige aufgerissen sind und die Sicherheit der Besucher nicht gewährleistet ist", sagt Fenske. Der Schützenverein wisse, dass die Kirmes mit deutlichen Einschränkungen hinsichtlich der Parksituation und der Zufahrten mit Autos, vor allem aber mit Lärm, verbunden ist. "Deshalb bitten wir schon heute um Verständnis", sagt der Vorsitzende. Entsprechende Handzettel wurden an alle Anwohner am Festplatz in Kirmesnähe verteilt: Kaiserstraße, Marktplatz, Oststraße, Bischof-Bornewasser-Straße, Schützenstraße und Hohenfuhrstraße.

Zum Schützenfest gibt es gleich zwei Umzüge durch die Stadt: Das Abholen der Kaiserin erfolgt am Sonntag, 5. Juni, 13 bis 13.30 Uhr - Streckenverlauf: Zugbeginn und Abmarsch an der Einmündung Carl-Diem-Straße und Bachstraße, links in die Hohenfuhrstraße, rechts in die Oststraße, links in die Bischof-Bornewasser-Straße, rechts in die Kaiserstraße, rechts in die Oststraße, Überquerung des Marktplatzes, links in die Schützenstraße, geradeaus auf den Hohenfuhrplatz.

Von 16 bis 17 Uhr erfolgt der Hauptfestzug. Der westliche Abschnitt der Blumenstraße hinter der Einmündung Rochollstraße (hier erfolgt die Aufstellung) wird von 15.30 bis 16.30 Uhr gesperrt - Streckenverlauf: rechts durch die Kaiserstraße, Überquerung Hohenfuhrstraße, Überquerung des Marktplatzes, links in die Weststraße, rechts in die Grabenstraße, rechts in die Kaiserstraße, Paradeabnahme und erneute Überquerung des Marktplatzes, geradeaus durch die Kaiserstraße, rechts auf den Schlossmacherplatz und zum Bürgerhaus. Dort wird erstmals nach dem Umzug gefeiert, hier ziehen die Majestäten mit Hofstaat ein, hier spielen alle am Festzug beteiligten Kapellen und hier erfolgen am Sonntag ab 18.30 Uhr auch die Krönung und der Große Zapfenstreich mit dem Feuerwehrorchester und dem Tambourcorps Altena-Dahle.

Die Kirmes wird offiziell eröffnet am Freitag, 3. Juni, 17 Uhr, auf dem "Auto-Scooter" auf dem Hohenfuhrplatz und mit dem Fassanstich.

Für Montag, 6. Juni, 15 bis 18 Uhr, hat der Schützenverein wieder einen Familiennachmittag mit Ermäßigungen vorgesehen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen im Bürgerhaus ist frei.

Quelle: RP
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