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Radevormwald
Schulen sollen weiter zusammenwachsen

Radevormwald: Schulen sollen weiter zusammenwachsen
FOTO: Weber
Radevormwald. An der Hermannstraße soll mit dem Start der Sekundarschule das Zusammenwachsen der Schulen im Schulzentrum weiter gefördert werden - zum Beispiel durch eine gemeinsame Mensa. Ein Problem ist der öffentliche Straßenverkehr. Von Wolfgang Scholl

Der Aufbau der Sekundarschule, aber auch die weitere Verbindung der Schulen (Sekundarschule und Theodor-Heuss-Gymnasium, THG) an der Hermannstraße waren am Montagabend Thema in der Sitzung des Schulausschusses. Angesprochen worden ist vom Ausschussvorsitzenden Thomas Lorenz und Sönke Eichner als Schulamtsleiter zum Beispiel eine gemeinsame Mensa mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium, um auch finanzielle Synergieeffekte zu erreichen. Und: "Wir müssen uns bei der Erarbeitung eines Schulentwicklungsplanes auch über eine weitere Nutzung der Gebäude an der Hermannstraße Gedanken machen", sagte er. Als mögliche Schulen, die wechseln könnten, nannte Lorenz eine Grundschule (im Gespräch war bereits die Katholische Grundschule Lindenbaum) und die Armin-Maiwald-Schule, die bald Teilstandort der oberbergischen Nordkreis-Förderschule mit Hauptsitz in Hückeswagen wird. Eichner erklärte, dass das Mittagessen für die Sekundarschüler bereits gesichert sei.

Die Kooperation mit dem THG unterstreicht auch Marcel Schnürer, der kommissarisch eingesetzte Leiter der Sekundarschule. "Es wird im Laufe der Zeit viele Verbindungen zwischen den beiden Schulen geben. Da ist die Mensa nur ein Punkt. Wir müssen aber auch auf den Straßenverkehr achten", sagte Schnürer am Rande der Sitzung. Er meint damit, dass zwischen den Gebäuden Gehweg-Verbindungen geschaffen werden müssen. "Die Schüler dürfen in den Unterrichtspausen wie am Mittag zwischen den Schulgebäuden nicht über öffentliche Wege gehen müssen", erklärte er. Wie diese Vorgabe zwischen dem Gebäude der heutigen Realschule und dem des Gymnasiums erreicht werden soll, sei eine Aufgabenstellung für die Verwaltung und auch die Politik.

In den Verkehrsausschuss ist ein erneuter Antrag zur Verkehrsberuhigung in den Morgen- und Mittagsstunden auf der Hermannstraße verwiesen worden. Die AL hat für einige Stellen eine Einbahnstraßenregelung gefordert. Zuletzt hatte sich der Verkehrsauschuss am 14. April damit befasst. Damals hatte die Verwaltung erklärt, dass sie keine Lösung präsentieren könne. Jetzt soll die Verwaltung erneut berichten. Sönke Eichner kündigte eine Verkehrsausschusssitzung für Donnerstag, 7. Juli, an.

Mit Blick auf den im Sommer beginnenden Sekundarschul-Unterricht erklärte Projektbegleiter Heinz Gniostko (Uni Essen), dass man am 6. Juli weitere Schritte gehe. An diesem Tag sollen einige neue Lehrer vorgestellt und der Förderverein zusammen mit Eltern gegründet werden. Derzeit gebe es erste Einstellungsgespräche mit Kollegen. Zwei Sekundarschullehrer als Studienräte unterrichten auch im Gymnasium, weil sie dort ihre notwendigen Oberstufenstunden leisten können. "Das schafft weitere Verbindungen", sagte Gniostko. Er verspricht ein junges Kollegium mit "Zukunftshoffnungen.

Bis zum Schulstart werden auch die ersten Räume umgebaut und fertiggestellt. "Das wird uns den ganzen Sommer über beschäftigen", sagte Sönke Eichner. Zwei Wochen vor dem Schulstart am 24. August wird der erste Teil des Unterrichts mit dem neuen Kollegium besprochen. "Das erste Schuljahr steht unter der Überschrift "Kooperatives lernen", sagte Gniostko. Wenn eine Identifikation im ersten Jahr geschafft sei, könne im zweiten Jahr auch über den Schulnamen gesprochen werden.

Quelle: RP
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