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Radevormwald
Sekundarschule präsentiert sich am Tag der offenen Tür vielfältig

Radevormwald: Sekundarschule präsentiert sich am Tag der offenen Tür vielfältig
Am Tag der offenen Tür bastelten Pablo (11) aus der Klasse 5a und Lehrerin Lisa Kremmer Weihnachtskarten. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Viele zukünftige Schüler kamen am Samstag zusammen mit ihren Eltern in die Sekundarschule, um die Schule besser kennenzulernen. Die meisten von ihnen interessierten sich für Angebote und Räumlichkeiten der Schule und nutzten den Tag der offenen Tür, um mit Lehrern und Vertretern des Fördervereins ins Gespräch zu kommen. Viele konkrete Fragen wurde aber bereits an einem Infoabend in der vergangenen Wochen beantwortet.

Dass Elâ im Sommer auf der Sekundarschule eingeschult wird, steht jetzt schon fest. "Wir haben uns gemeinsam für die Schule entschieden, weil uns die individuelle Förderungsmöglichkeit überzeugt hat", sagte Ricarda Koslitz. Sie wünscht ihrer Tochter, dass sie sich auf der Sekundarschule frei entwickeln kann sowie ihre Stärken und Schwächen herausfindet. Elâ selber freut sich auf die weiterführende Schule und interessierte sich am Samstag besonders für die Angebote in den Klassenräumen, die von den Lehrern und Schüler gestaltet wurden.

Schulleiterin Sandra Pahl begrüßte viele Eltern persönlich in ihrer Schule und betrieb Aufklärungsarbeit über die Schulform und die Schwerpunkte der Sekundarschule. "Die Eltern wollen eben alles ganz genau wissen und das kann ich auch verstehen", sagte die Schulleiterin. Besonders stolz ist sie auf die neu gegründete Schülerzeitung, die am Samstag ihre erste Ausgabe für kleines Geld verkaufte. Entstanden ist die Schülerzeitung durch die Idee eines Schülers. Leon Riedel, jetzt Chefredakteur der Schülerzeitung, hat das Projekt ins Rollen gebracht, an dem jetzt 14 Schüler und die Lehrerin Susanne Borisch beteiligt sind. Teil der Redaktion sind auch Yannis und Tim. "Wir haben für die Ausgabe mit Lehrern gesprochen und sie vorgestellt, ein Rätsel gemacht und Aktivitäten aufgeschrieben, die man an der Wupper machen kann", sagt Tim.

In den anderen Klassenräumen wurde gerechnet, gebastelt und getüftelt. Vanessa zeigte den Besuchern, wie man mit Schablone und Sprühdose schöne Weihnachtskarten herstellt. Sie geht seit einem Jahr auf die Sekundarschule und ist glücklich mit ihrer neuen Schule. "Hier gibt es sehr viele Angebote und AGs. Ich mache schwimmen, aber Handball gefällt mir auch."

Viele Arbeitsgemeinschaften werden durch den Förderverein der Schule ermöglicht, der bisher nur aus 20 Eltern besteht. "Wir suchen händeringend nach mehr Mitgliedern", sagt Sandra Kotthaus, die am Wochenende an der Popcornmaschine stand. Vielleicht wird der Förderverein wachsen, sobald die Sekundarschule einen Namen und damit eine klare Identität hat. Ende Januar werden Schüler, Eltern und Lehrer Vorschläge sammeln. Schulleiterin Sandra Pahl hofft, dass sie bis Ende März einen Namen gefunden haben.

(trei)
 
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