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Radevormwald
Seniorentag zieht 2018 an die Wupper

Radevormwald: Seniorentag zieht 2018 an die Wupper
Der erste Seniorentag fand Ende Oktober 2010 in der Aula der GGS Stadt statt. In diesem Jahr möchte der Seniorenbeirat die Wupperorte einbeziehen und zieht in die evangelische Kirche und das Gemeindehaus am Siedlungsweg. FOTO: venn (archiv)
Radevormwald. Der Seniorenbeirat plant wieder viele Aktionen für alte Menschen. Es gibt neue Konzepte für die Sprechstunden und den Seniorentag. Vor allem die Vorteile und Chancen des Alters sollen besonders in den Mittelpunkt gerückt werden. Von Flora Treiber

Der Termin für den nächsten Seniorentag steht. Renate Greif leitete den Seniorenbeirat am Dienstag in Stellvertretung für den erkrankten Wolf-Rainer Winterhagen und verkündete das Datum. Der Seniorentag wird dieses Jahr am 7. Oktober stattfinden und zum ersten Mal in die Wupperorte umziehen. Bisher lief der Tag immer im Stadtzentrum von Radevormwald, aber dieses Jahr wollen die Mitglieder des Beirates einen neuen Weg einschlagen.

"Die Bewohner der Wupperorte fühlen sich immer wieder vernachlässigt und nutzen unsere Angebote nicht so stark, wie Menschen, die in der Stadt wohnen", sagte Renate Greif. Als Veranstaltungsort hat sich der Seniorenbeirat die evangelische Kirche auf der Keilbeck und das dazugehörige Gemeindehaus am Siedlungsweg ausgesucht. Die Kirche soll für Vorträge, das Gemeindehaus für Informationsangebote, Schulungen und die Bewirtung der Gäste genutzt werden. Damit die Senioren der Innenstadt trotzdem an dem Tag teilnehmen können, plant der Seniorenbeirat eine Kooperation mit dem Bürgerbus. "Vielleicht können wir für den Tag einen Shuttle einrichten", sagt Roswitha Winterhagen.

In Planung ist außerdem der nächste Bergische Seniorentag. Die Bergische Seniorenwoche, an der sich Radevormwald und weitere Städte der Region beteiligten, war ein erster Probelauf. 2019 soll das Konzept auf einen Tag reduziert werden und ausschließlich in Radevormwald stattfinden. "Die Organisatoren haben Radevormwald ins Auge gefasst, weil unser Beitrag zu der Woche so gut angekommen ist", sagte Renate Greif.

Wolf-Rainer Winterhagen, Vorsitzender des Seniorenbeirats, sucht jetzt Freiwillige, die den Tag mit ihm zusammen planen. Thematisch soll es darum gehen, dass Alter positiv besetzt wird. "Alter ruft viele negative Assoziationen hervor. Wir wollen uns 2019 auf die Vorteile und Chancen des Alters konzentrieren und das Thema anders angehen", sagte Greif. Angehen will der Seniorenbeirat außerdem seine Sprechstunden, die er bisher immer zusammen mit dem Trägerverein aktiv55plus auf dem Wochenmarkt angeboten hat. Jetzt sollen die Sprechstunden ins Haus der Begegnung am Schlossmacherplatz verlegt werden. "Zu der Rentenberatung kommen viele Menschen. Diesen Zulauf könnten wir für uns nutzen", sagte Renate Greif. Regelmäßig soll es zudem eine Sprechstunde in den Wupperorten geben - immer in Zusammenarbeit mit aktiv55plus. "Ich fände es außerdem gut, wenn wir eine unserer Beiratssitzungen an die Wupper verlegen würden. Dann können Bewohner dazu kommen, an unseren Themen teilnehmen und direkt Fragen stellen", schlug Roswitha Winterhagen vor.

Stadtkämmerer Frank Nipken unterstützt den Plan, die Sprechstunden zu verlegen, denn die Odyssee "Haus der Begegnung" neigt sich endlich dem Ende zu. "Die baulichen Probleme wurden abgearbeitet, und bald wird eine Vollnutzung des Hauses möglich sein. Die technischen Möglichkeiten für den Mittagstisch stehen jetzt auch bereit", berichtet er dem Seniorenbeirat.

Quelle: RP
 
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