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Radevormwald
Sonne verwöhnt Schützen und Kirmes

Radevormwald: Sonne verwöhnt Schützen und Kirmes
Besonders die Jugend vergnügte sich am Wochenende auf den Fahrgeschäften der Schausteller in der Innenstadt. FOTO: Nico Hertgen
Radevormwald. Ein Rundgang über das Schützen- und Heimatfest ließ am Wochenende für begeisterte Kirmesgänger nur wenige Wunsch offen. Auf dem Marktplatz drehten sich der "Break Dancer" und ein kleines Kettenkarussell, in "Sultans Fortune" gewannen die Besucher mit etwas Glück kleine Erinnerungen an die Kirmes. Von Flora Treiber

Die Kaiserstraße hinunter reihte sich eine Köstlichkeit an die nächste. Gebrannte Mandeln, Käse-Spezialitäten, Zuckerwatte, Crepes, Brezeln und Würstchen frisch vom Schwenkgrill.

Am Ende der Kaiserstraße lud der "Crazy flying Bus" zu einer Fahrt ein und leitete die Kirmesgänger in Richtung Hohenfuhrplatz. Auf dieser gab es weitere Attraktionen wie den "Crazy Clown", das "Venezia Labyrinth" und ein Kinderkarussell. Kinder und Erwachsene vergnügten sich auf dem Auto-Scooter und erkundeten "Die verrückte Farm", die am Ende des Hohenfuhrplatzes aufgebaut ist. Das Erlebniskabinett forderte viel Beweglichkeit und Orientierungssinn von seinen Gästen.

Obwohl Jürgen Fenske, Vorsitzender des Schützenvereins 1708, gemeinsam mit seinem Sohn Jens Fenske als Platzmeister ein abwechslungsreiches Angebot organisiert hat, war die Kirmes nicht immer gut besucht. "Wir leiden unter der großen Baustelle vor unserer Nase", sagte Elke Büttner, die ihren bergischen Schwenkgrill auf der Kaiserstraße, direkt gegenüber des Schlossmacherplatzes, aufgebaut hat. Sie und benachbarte Standbesitzer beklagten außerdem den Aufbau des "Break Dancers", der mit der Rückwand zur Kaiserstraße aufgebaut ist und den Kirmesrundgang damit ins Stocken brachte. "Das war so nicht geplant. Das Fahrgeschäft sollte von dem Betreiber eigentlich in Richtung Kaiserstraße aufgebaut werden", sagte Fenske.

Um die Traditionsveranstaltung aufrecht zu erhalten, wünscht sich Elke Büttner mehr Präsenz der örtlichen Schützen. "Der Umzug am Sonntag reicht nicht aus. Der Verein sollte sich auch an den anderen Tagen uniformiert auf der Kirmes zeigen", sagte sie. Peter Dietrich verkauft auf der Hohenfuhrstraße gebrannte Mandeln und sieht ein Problem bei der Bevölkerung. "Angebot und Organisation sind toll. Die Lage ist ideal, und sogar das Wetter spielt mit. Für die Resonanz ist allein die Bevölkerung verantwortlich", sagte er. Jürgen Fenske ist mit dem Gesamtbild des diesjährigen Schützen- und Heimatfestes trotzdem zufrieden. "Es läuft alles wunderbar, auch das Ordnungsamt war auf Anhieb zufrieden", berichtete er.

Quelle: RP
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