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Radevormwald
Sparkasse bleibt bei Schließung

Radevormwald. Die Sparkassenfiliale an der Kirchstraße in Dahlerau ist wie die in Bergerhof und Hückeswagen-Wiehagen seit dem 1. Oktober geschlossen und zu einer Selbstbedienungsfiliale umgewandelt worden. Dagegen protestieren seit einigen Wochen die Bürger an der Wupper und seit einigen Tagen auch mit einer Unterschriftenaktion. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Rosemarie Kötter, organisiert zusammen mit Hans Golombek und Detlef Förster die Aktion, an der sich bislang mehr als 500 Bürger beteiligt haben. Da die Übergabe der Unterschriften an den neuen Sparkassenvorstand Frank Jäschke auf den 11. Dezember verschoben wurde, ist die Unterschriftenaktion bis dahin verlängert. Der alte Vorstand um Michael Kühl und Thomas Palus hatte auch auf vorherigen Protest nicht reagiert und keine Rücknahme der Entscheidung in Aussicht gestellt. Ob sich durch den Wechsel in der Geschäftsführung eine Veränderung ergeben könnte, ist nicht absehbar. Der neue Vorstandsvorsitzende Frank Jäschke hatte in seiner Vorstellung erklärt, dass er die Eigenständigkeit der Sparkasse erhalten möchte und damit auch die Kostenstruktur im Haus verbessern wolle.

Die Sparkasse hatte die Schließung seiner drei Filialen in den beiden Städten mit einem hohen Kostendruck unter anderem durch die Niedrigzinsphase begründet. Hinzu käme eine immer größere Nutzung von elektronischer Nutzungen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, der alte Vorstand um Michael Kühl und Thomas Palus hätte eine Rücknahme der Entscheidung in Aussicht gestellt. Richtig ist, dass keine Rücknahme der Entscheidung in Aussicht gestellt wurde. Wir haben den Text korrigiert.

(wos)
 
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