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Radevormwald
Sparkasse hat ihre Bilanzsumme wieder gesteigert

Radevormwald. Der Vorstand um Michael Kühl und Thomas Palus veröffentlicht Zahlen zum Jahresergebnis für 2015. Von Wolfgang Scholl

Nachdem die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen zum 1. Juli ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnte, hat der Vorstand um Sprecher Michael Kühl und Vorstandsmitglied Thomas Palus jetzt Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. In einer Pressemitteilung von Marketingleiter Michael Scholz heißt es, dass die Sparkasse nach erfolgter Abschlussprüfung durch die Prüfungsstelle in der Verwaltungsratssitzung ein uneingeschränktes Bilanztestat erhalten hat. "Die Sparkasse verfügt über eine solide Kapitalausstattung und hat die quantitativen Kapitalanforderungen aus Basel III (Umsetzung bis 2019) bereits jetzt erfüllt", ergänzt der Vorstand.

Die Bilanzsumme wird für das vergangene Jahr mit 549,6 Millionen Euro angegeben, nach 537 Millionen im Jahr 2014. Für 2016 werden 565 Millionen Euro prognostiziert. Damit würde die Zahl von 563 Millionen Euro aus dem Jahr 2013 wieder erreicht. Die Kundeneinlagen stiegen zum Stichtag 31. Dezember um 20,5 Millionen Euro auf 442,5 Millionen Euro. Der Depotbestand der Kunden im Wertpapiergeschäft belief sich auf 107 Millionen Euro - eine Steigerung um sieben Millionen. Die Ausleihungen lagen bei 326,2 Millionen Euro nach 305 Millionen im Jahr 2014. "Im gewerblichen Kreditbereich wurden die Unternehmer auch 2015 durch maßgeschneiderte Lösungspakete bei ihren Finanzierungs- und Investitionsvorhaben begleitet", heißt es. Die Investitionsbereitschaft sei bei den Unternehmen in Rade und Hückeswagen durch die anhaltende Niedrigzinsphase sowie die gute Konjunktur weiter vorhanden.

Der Wohnungsbaumarkt war in beiden Städten, wie bereits im Jahr 2014, nicht von Neubauvorhaben geprägt, sondern bezog sich eher auf die Erwerbsfinanzierung von Bestandsimmobilien. "Die Niedrigzinssituation trieb weiterhin den Wunsch nach einer eigenen Immobilie an", heißt es. Gleichfalls wurde dadurch der Wunsch vieler Darlehensnehmer nach Zinssicherheit und Zinssatzsicherung durch langfristige Vereinbarungen geweckt.

Zahlen zum Ertrag des vergangenen Jahres legt der Vorstand nicht vor. Es heißt lediglich, dass die Sparkasse insgesamt eine solide Ertragslage verzeichnet. Negativ zu Buche schlägt dabei sicherlich die vorzeitige Trennung vom früheren Vorstandsmitglied Michael Beekes im vergangenen Sommer. Die Zahl der Mitarbeiter lag zum Jahresende bei 132 (2013 noch 150, zurzeit neun Auszubildende).

Bei eigenen Aufträgen, berichtet Marketingleiter Michael Scholz, würden grundsätzlich lokale Unternehmen beauftragt. 180.000 Euro stellt die Sparkasse in beiden Städten für gemeinnützige, kulturelle, sportliche und soziale Zwecke zur Verfügung. Aus den Stiftungen gab es 41 Projektförderungen (Soziales, Sport, Kultur) in Höhe von 55.000 Euro, 51 aus dem PS-Prämienspartopf (71.000 Euro) und Sponsoringmaßnahmen und Spenden mit einem Gesamtvolumen von 62.000 Euro. Aus dem "GiroCents"-Projekt flossen 9140 Euro an zwölf Gruppierungen.

Die Hälfte der Privatkunden nutzt bereits Online-Angebote. Auch für Rade und Hückeswagen gelte die Aussage des Präsidenten des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes Michael Breuer anlässlich des 25. Deutschen Sparkassentages in Düsseldorf: "Das Smartphone ist die Filiale der Zukunft".

Quelle: RP
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