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Radevormwald
SPD fordert Infos zum Aufbau der Fläche Feldmannshaus

Radevormwald. Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung, den Prüfbericht des Gutachters zur Verdichtung der Erddeponie Feldmannshaus/Grafweg, das chemische Gutachten über das verbaute Recyclingmaterial und die wasserrechtliche Erlaubnis im Bauausschuss am Donnerstag, 23. November, vorzulegen. Wie SPD-Mitglied Nils Paas in dem Antrag an den Vorsitzenden des Ausschusses, Arnold Müller (SPD), begründet, habe er aus Presseberichten zum Straßenbau an der Trecknase in Remscheid entnommen, dass dort der Straßenunterbau nicht entsprechend der Vorschriften verdichtet ist. "Nach den Ausführungen des Leiters des Technischen Bauamtes in der Oktober-Ratssitzung, dass die Erdverdichtung durch einen neutralen Gutachter geprüft wurde, erwarten wir, dass der Bericht vorgelegt und interpretiert wird", schreibt Paas. Ein nicht ordnungsgemäß verdichteter Baugrund mache eine Bebauung für Industriehallen unmöglich. Der Boden müsste nachverdichtet werden - mit der Folge erheblicher Zeitverzögerungen und Kosten. "Die Erde müsste wieder abgetragen werden, um sie schichtweise wiederaufzubauen. Deshalb wurden im Gewerbegebiet Ost große Fundamente benötigt. Auch hier ist der Boden nicht nach den Vorgaben verdichtet und sind Planungshöhen nicht eingehalten worden", so Paas.

Nach dem Aufbringen einer etwa 30 Zentimeter dicken Erdschicht sei der Boden nachzuverdichten, zudem ein schichtweiser Aufbau erforderlich. "Als Vergleich diene der Sportplatzbau an der Hermannstraße, der feinmaschig durch einen Gutachter betreut wurde", meint Paas. Sollte der Aufbau mangelhaft sein, wäre die Vermarktung von Beginn an mit Problemen behaftet.

(rue)
 
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