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Radevormwald
Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Ullmann ein

Radevormwald. Das Verfahren gegen das fraktionslose Ratsmitglied Fritz Ullmann wurde eingestellt. Das teilte Ullmann gestern selbst mit. Er hatte zur Bundestagswahl für die Internationale Liste/MLPD als Direktkandidat kandidiert. Ullmann wendete sich gegen einen Polizeieinsatz am 16. September an einem Stand der AfD in Solingen-Ohligs. Dabei sei es zu Platzverweisen und der Konfiszierung von Videoaufnahmen gekommen. Ullmann hatte das Geschehen mit seinem Smartphone dokumentiert und wurde selbst angegriffen und sein Telefon eingezogen.

Ihm wurde vorgeworfen, unbefugt "nichtöffentlich gesprochenes Wort eines anderen mit Tonträgern aufgenommen zu haben". Den Vorwurf sah die Staatsanwaltschaft Wuppertal als nicht gerechtfertigt. Sie hat das Verfahren eingestellt und das Handy freigegeben. Ullmann besteht auf einer vollständigen Aufklärung aller Vorwürfe. Er wirft der Polizei Wahlbehinderung und Körperverletzung im Amt vor. Zivilrechtliche Ansprüche lässt er prüfen.

(rue)
 
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