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Radevormwald
Stadt entwickelt zweiten Teil der Wülfing-Sanierung

Radevormwald. Der Stadtrat hat sich in der vergangenen Woche für das Integrierte Handlungskonzept Wupper ausgesprochen und damit die Anträge auf Fördermittel eindeutig unterstützt.

SPD-Ratsmitglied Arnold Müller warb erneut für seine Fraktion darum, dass die Sanierung des städtischen Teils des großen Gebäudes in der Textilstadt nicht auf vier bis fünf Jahre nach hinten gedrängt wird. "Wenn das eine Zeit lang brachliegt, kann man gleich mit der Abrissbirne kommen", sagte Müller. Er hatte dieses Thema auch bereits in einer Ausschuss-Sitzung angesprochen.

Bürgermeister Johannes Mans antwortete der SPD, dass die Stadt sich über die schwierige Situation bei Wülfing sehr wohl im Klaren sei. "Wülfing liegt auch in der Quartiersentwicklung, zuerst muss aber der Schwerpunkt auf den Sozialbereich gelegt werden", sagte der Bürgermeister. Die Sanierung der Fußgängerbrücke am Rad des Wülfing-Geländes steht im Gegensatz dazu, weil die Stadt der Verkehrssicherungspflicht nachkommen muss und die Brücke für die Anwohner nötig ist.

Ein Grund für die Verzögerung bei er Weiterentwicklung sei auch, dass die Stadt immer noch mit der Schadensregulierung und der Abwicklung anderer Punkte, die Wülfing betreffen, beschäftigt sei. Das Ganze gestalte sich als äußerst schwierig, ergänzte Mans.

Die Stadt sei selbstverständlich sehr daran interessiert, dass es mit der Entwicklung des städtischen Gebäudekomplexes weitergeht. Derzeit sei die Hauptaufgabe der Verwaltung, sich an der Konzept-Entwicklung zu beteiligen, die notwendig ist, um finanzielle Mittel für den Wülfing-Neustart zu erhalten. Das Ganze sei nicht als Stillstand zu werten, man müsse die Themen schrittweise abarbeiten.

(wos)
 
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