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Radevormwald
Stadt möchte ein Begegnungszentrum einrichten

Radevormwald. Die Stadtverwaltung lädt Vereine mit ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern für Donnerstag, 20. Oktober, zu einem Gespräch über ein neues Begegnungszentrum ein. "Wir möchten das Ehrenamt dauerhaft stärken", sagt der Beigeordnete Frank Nipken. Er verhehlt dabei nicht, dass die Stadt nicht in der Lage ist, alle Aufgaben zu erfüllen. "Wir werden dauerhaft auf die ehreamtliche Hilfe angewiesen sein", sagt Nipken. Er bezieht sich dabei auch auf den Antrag der CDU, ein solches Zentrum einzurichten. Als Beispiel für ehrenamtliche Hilfe, die die Stadt nicht leisten kann, sieht Nipken beispielhaft die Arbeit des Mittagstischs im Wartburghaus. Diese Einrichtung wird demnächst umziehen müssen, weil die Lutherische Kirchengemeinde für ihr Gemeindehaus eine alternative Nutzung sucht.

Die bekannten Vereine erhalten in den nächsten Tagen Post, um bei Bedarf am 20. Oktober Vertreter zu schicken. "Das Treffen im Bürgerhaus soll ein erster Gedankenaustausch werden, der aber schnell zu einer konkreten Planung reifen kann", sagt Nipken. Er bittet deshalb die Vereine, sich Gedanken zu machen, wie sie sich einbringen können und welcher Platzbedarf nötig ist. Erwünscht ist zum Beispiel auch die simultane Nutzung von Räumen, um mit einem geringen Kostenaufwand Räume möglichst effektiv zu nutzen. So könne ein Raum als Reparaturcafé, aber später auch als Gesprächsraum genutzt werden. Die Stadt hat nach Nipkens Aussage zwei Objekte in Aussicht, auf deren Fläche zum Beispiel der Mittagstisch, der Verein "aktiv55plus" und auch andere Vereine oder Gruppierungen eine neue Heimstatt finden können. Das Interesse von Vereinen kann auch auf die Größe der Objekte Einfluss haben. "Vielleicht ergeben sich aus dieser Begegnung auch weitere Synergieeffekte für die ehrenamtliche Arbeit", sagt Nipken und ergänzt, "wir sind gespannt auf die Resonanz."

Do. 20. Oktober, 18 Uhr, Mehrzweckraum Bürgerhaus, Schlossmacherplatz.

(wos)
 
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