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Radevormwald
Stadt möchte ein zweites WHO-Projekt

Radevormwald. "Gesundes und aktives Altern in Radevormwald" hieß das erste Projekt, das vor etwa 15 Jahren in Radevormwald mit den damaligen Johanniter-Einrichtungen und der Weltgesundheitsorganisation WHO aus Genf angestoßen wurde. Aus dem Projekt ist einige Zeit später der Trägerverein "aktiv55plus" entstanden, der zahlreiche Themen rund um das Altern in Radevormwald angestoßen hat, unter anderem die aufsuchende Unterstützung für Senioren der Stadt.

Jetzt berichtete Hauptamtsleiterin Regina Schmidt, dass sich die Stadt und der Verein um die Teilnahme an einem zweiten Projekt der WHO bewerben. Es heißt "Age- friendly City" (altersfreundliche Stadt).

Ende April hatte Dr. Rüdiger Krech von der WHO bei einem Besuch in Radevormwald zusammen mit Koordinatorin Kyra Springer und dem Vereinsvorsitzenden Dr. Reinhold Hikl über das Projekt gesprochen und eine Teilnahme angestoßen (BM berichtete). "Wir müssen die guten Ansätze jetzt mehr in die Breite geben", forderte Krech. Es gehe darum, gute Ideen für Altersfreundlichkeit mit anderen Kommunen zu teilen und gegenseitig voneinander zu profitieren. Radevormwald wäre die erste deutsche Stadt oder zumindest eine der ersten in dem Netzwerk, dem weltweit 130 bis 150 Städte angehören, unter anderem auch Hongkong oder New York. Beteiligt an den Gesprächen hatte sich unter anderem auch Dr. Michael Philippi, der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken GmbH aus München. Bei diesem Projekt soll die Stadt versuchen, aus einem umfangreichen Katalog heraus in einem Prozess zu erarbeiten, ob die Stadt in einem Zeitraum von mehreren Jahren altersfreundlicher geworden ist.

(wos)
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