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Radevormwald
Stadt muss externe Manager beauftragen

Radevormwald: Stadt muss externe Manager beauftragen
Die Stadt muss die Verwendung der Mittel für den Innenstadt-Umbau nachweisen können. Sie bedarf dafür externen Personals. FOTO: wos
Radevormwald. Bezirksregierung verlangt von der Stadt eine Begleitung und Prüfung durch externe Sachverständige.

Gleich vier Aufträge für externes Projektmanagement hat die Kommunalpolitik in der letzten Rassitzung genehmigt oder beabsichtigt sie zu beauftragen. Tenor der Verwaltung: "Wir haben nicht das Personal oder die Kenntnisse, um die Arbeit in Eigenregie zu regeln." Hintergrund der jetzigen Aufträge sind Gespräche von Vertretern der Stadtverwaltung mit Mitarbeitern der Bezirksregierung in Köln.

Mit einem Volumen von bis zu 192.000 Euro soll die Projektbegleitung für die Sanierung der Innenstadt ausgeschrieben werden. Die Stadt hat vom Marktplatz bis zum Kreisverkehr Uelfestraße in den vergangnen fünf Jahren vier Projektschritte praktisch umgesetzt oder ist dabei (Kreisverkehr Hohenfuhrstraße/Uelfestraße). Ein weiteres Projekt startet 2017 mit der Umgestaltung der beiden Parks (Hohenfuhrstraße und Parc de Châteaubriant).

Die Vergangenheit habe gezeigt, heißt es in einer Verwaltungsvorlage, dass "die Arbeiten zur Bewirtschaftung, zum Controlling und zur Dokumentation der Verwendung der Fördermittel durch die Stadt Radevormwald und das Citymanagement (Verfügungsfonds) durch das vorhandene Personal nicht zusätzlich geleistet werden können." Dies gelte besonders für die notwendige Erstellung der gesetzlich geforderten Zwischen- und Schlussverwendungsnachweise. Gerechnet wird mit Steuerungskosten von bis zu 48.000 Euro pro Jahr.

Für die Sanierung des städtischen Wülfingkomplexes sind gleich zwei Aufträge in Gang gebracht worden. Der erste Auftrag (Höhe bis zu 25.000 Euro) betrifft die Projektbegleitung zur Aktualisierung des früheren "Integrierten Handlungskonzeptes". Das beauftragte Büro soll in Absprache mit der Stadt und der Bezirksregierung erarbeiten, wie es mit der Sanierung weitergehen könnte und welche Schritte in Abänderung des zwölf Jahre alten Konzeptes wegen der begrenzten finanziellen Mittel in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen und können. Wenn diese Aktualisierung vom Fördermittelgeber genehmigt ist, wird die Stadt in einem nächsten Schritt das eigentliche Fördermittelmanagement zur Begleitung bis zur Fertigstellung ausschreiben.

Schon jetzt ausgeschrieben werden soll ein weiteres Projektmanagement für den Wülfing-Komplex, das die Schlussverwendungsnachweise vergangener Projektschritte dokumentiert. Es soll erläutert werden, "aus welchen der vorhandenen Förderbescheide welche Maßnahmen mit welchem Kostenaufwand" durchgeführt wurden.

(wos)
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