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Radevormwald
Stadt soll Energiekosten sparen

Radevormwald. Energetische Situation städtischer Häuser wird vom Bauausschuss analysiert. Von Wolfgang Scholl

Auf Antrag der FDP hat die Abteilung für Gebäudewirtschaft Daten über den Energieverbrauch der 44 städtischen Häuser zusammengetragen. Dazu gehören neben dem Rathaus zum Beispiel auch die Schulen, die Feuerwehrgerätehäuser und Wülfing. Der Bericht soll in der Sitzung des Ausschusses für Baufragen am kommenden Donnerstag, 23. Juni, diskutiert werden.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Stadt in den vergangenen Jahren in einigen Gebäuden Energieeinsparungen erreichen konnte. In fast allen Gebäuden gebe es erneuerte Heizungsanlagen. Auch sind in vielen Häusern die Fenster ausgetauscht worden. Dies war der Fall zum Beispiel in der Realschule und auch im Bürgerhaus. Dazu hatte die Stadt Mittel aus dem großen Investitionskonzept des Bundes eingesetzt. Zuletzt war in den beiden großen Sporthallen gearbeitet worden. In der Realschulhalle (Halle 2) sind Fenster ausgetauscht worden. In beiden Hallen und an der Jahnstraße sind mit Hilfe eines Bundesprogramms LED-Leuchtkörper angeschafft worden.

In dem Bericht schlägt die Stadtverwaltung mehrere Maßnahmen vor, um den Energiebedarf zu reduzieren. Es sei sinnvoll, dass vor etwa zehn Jahren aufgestellte Energiekonzept wegen der Schnelllebigkeit der technischen Entwicklungen zu erneuern. Wörtlich heißt es: "Ziel eines Energiekonzeptes ist, durch eine intensive Analyse eines Gebäudes alle rentierlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung zu identifizieren sowie deren Kosten und Einsparungen abzuschätzen." Für eine automatische Verbrauchserfassung müssten die technischen Voraussetzungen geschaffen und Personal geschult werden.

In einem ersten Schritt schlägt die Verwaltung vor, sich mit dem Nutzerverhalten in den Räumen zu befassen. Dann sollen rentierliche investive Maßnahmen zusammengefasst werden, damit sie als Investition für den nächsten städtischen Haushalt angemeldet werden können. Als dritter Schritt sollen Arbeiten vorgenommen werden, die sich nur bedingt rentieren. Sie sollen parallel zu anderen Sanierungsarbeiten in und an städtischen Immobilien mit umgesetzt werden.

Do. 23. Juni, 17 Uhr, Mehrzweckraum Bürgerhaus, Schlossmacherplatz

Quelle: RP
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