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Radevormwald
Stadt wählt bei Zinswetten Weg zum Bundesgerichtshof

Radevormwald. Einen Drohverlust von etwa sieben Millionen Euro hat die Stadt aus Zinswettgeschäften, die sie vor vielen Jahren auf Anraten der WestLB eingegangen ist. Nachdem die Stadt vor kurzem eine Niederlage vor dem Oberlandesgericht in Köln hat einstecken müssen, hat der Rat der Stadt gestern Abend entschieden, den Klageweg zum Bundesgerichtshof einzuschlagen. Das berichtete der Beigeordnete Frank Nipken nach der Sitzung.

Die Ratsmitglieder hatten sich zuvor mit den Anwälten beraten. Sie trafen ihre Entscheidung nach einer Sitzungspause. In der vergangenen Woche hatte Nipken das Kostenrisiko für die nächste Instanz für die Stadt mit etwa 340.000 Euro beziffert. (weiterer Bericht folgt)

(wos)
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