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Klassentreffen
60 Jahre nach der Entlassung aus der Volksschule in Honsberg

Radevormwald. RADEVORMWALD (rue) Die Liebe zur Heimat und die Liebe im Herzen zur alten Volksschule in Honsberg vereinte noch einmal die Schüler der Abschlussjahrgänge 1955 und 1956 bei einem Klassentreffen 60 Jahre nach der Schulentlassung in der Gaststätte "Schnitzelstube" am Radevormwalder Markt.

Die Schule Honsberg gehörte einst zu den ältesten Schulen in der Stadtgemeinde Radevormwald. Bereits 1808 wurde sie in einem kleinen eingeschossigen Haus eingerichtet. 25 Jahre bestand diese Schule, dann wurde 1833 eine neue Schule gebaut, zunächst eingeschossig. Die Schule bekam 1846 ein zweites Stockwerk und so diente sie bis zum 1. Dezember 1966 den Kindern aus Honsberg, Krebsöge, Friedrichstal, Kräwinklerbrücke, Berg und Heide zum Unterricht, berichtet Manfred Heymann.

Noch bevor sie durch die neue Schule in Bergerhof übernommen wurde, wurde 1958 das 150-jährige Bestehen groß gefeiert. Viele nette Begebenheiten aus dem achtjährigen Schulleben wurden bei dem Treffen, das Doris Jung, Sigrid Rachuy und Ingeborg Schäfer organisiert hatten, ausgetauscht. Grundlagen der Raumlehre erlernten die Schüler an einem kreisrunden Rosenbeet bei einem Nachbarn außerhalb des Schulgeländes. Auf der Landstraße (heute L 81) wurden wettkampfmäßig 50-Meter-Läufe ausgetragen, um sich bei den Bundesjugendspielen auf dem Kollenberg mit den Schülern der anderen Rader Schulen zu beweisen. Die Teilnehmer am Klassentreffen erinnerten sich an Annemarie Brock, Helmuth Damm, Wilhelm Kochskämper, Ernst Luckhaus und Hildegard Zippmann. Sie waren die Köpfe im Lehramt an der Volksschule in Honsberg. "Die Erinnerung an sie alle bleibt - auch wenn es schon so lange her ist", schreibt Heymann.

Quelle: RP
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