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Kuhn Edelstahl
Ausbildungstraining bei Segeltörn auf Ijsselmeer

Radevormwald. RADEVORMWALD (rue) Ereignisreiche Tage liegen hinter den Auszubildenden der Radevormwalder Edelstahlgießerei Kuhn Edelstahl: Im Rahmen des alljährlichen Teamtrainings machten sich die jungen Leute zum zweiten Mal auf einen Segeltörn. Die kaufmännische Auszubildende im zweiten Lehrjahr, Alicia Trott, hat dazu eigens einen Text verfasst.

"Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig" - unter diesem Motto stand das Azubitraining bei Kuhn Edelstahl. Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres ging es für alle Kuhn-Auszubildenden wieder los zum Teamtraining. Zu den 18 bestehenden Auszubildenden des zweiten bis vierten Lehrjahres gesellten sich 13 neue Azubis. Wir alle sollten uns besser kennenlernen und eine Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit schaffen.

Zu diesem Zweck war etwas ganz Besonderes geplant: Mit den Segelbooten Strijd und Nirwana sollten wir auf dem niederländischen Ijsselmeer die Grundlagen des Segelns und die dafür notwendigen Manöver lernen, um unseren Teamgeist auf die Probe zu stellen und letztlich die ersten Schritte in Richtung Team zu gehen. Ganz nach den Kuhn-Grundsätzen ging es nicht ziellos ans Werk: Schon am ersten Abend formulierten wir das Ziel des Teamtrainings in Eigenregie. Unser Plan sah statt eines Wettrennens vor, mit beiden Booten gleichzeitig den Zielhafen Enkhuizen zu erreichen. Der maximale Zeitabstand beim Überqueren der Ziellinie sollte sechs Minuten betragen.

Ganz nach dem Teamgedanken lag auch die Verpflegung in unseren Händen, so dass Kochteams gebildet und alle notwendigen Einkäufe von uns erledigt wurden. Ohne weiteres war dieses Ziel natürlich nicht zu erreichen, deshalb war bei der Einweisung an Bord höchste Konzentration gefragt.

Fok, Piek, Klau und Schot waren nur einige Ausdrücke für Segel und Seile, die es zu verstehen und zu verwenden galt. Nach den ersten Übungseinheiten im Hafen war es nun an der Zeit, das Gelernte auch in der Praxis umzusetzen. Die erste Tour führte uns von Enkhuizen nach Hoorn.

Auf dem Weg dahin lernten wir alle notwendigen Manöver und Positionen an Bord kennen. Nach diesem anstrengenden Tag war uns allen deutlich bewusst, dass ein einsamer Matrose auf einem Schiff niemandem nützt. Ein gut funktionierendes Team war eine Voraussetzung, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.

Am Finaltag hielten deshalb alle gut zusammen und meisterten ihre Aufgabe: Der Zeitabstand beim Erreichen der Ziellinie betrug nur 58 Sekunden - damit war das Ziel mehr als erfüllt!

Nach dem großen Reinemachen an Bord und unter Deck standen der Abschied von der Besatzung und anschließend die Rückfahrt in Richtung Heimat an.

Wir haben schon einen Teil des Weges zu einem Team zurückgelegt und freuen uns jetzt auf ein tolles neues Ausbildungsjahr und die neuen Auszubildenden, die wir schon sehr intensiv kennenlernen durften."

Quelle: RP
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