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Jecke Zick
Beim "Tanzalarm" sind auch die Kleinsten mit dabei

Radevormwald. RADEVORMWALD (rue) Der Sonntag nach der Gala-Sitzung der Radevormwalder Karnevalsgesellschaft (RKG) ist traditionell für die Kleinen reserviert. Das Bürgerhaus wurde deshalb pünktlich um 14.11 Uhr von verkleideten Mädchen und Jungen gestürmt, die meistens von ihren Eltern begleitet wurden. Mareike Betz-Dmuß, Geschäftsführerin der RKG, und Martina Bisterfeld hatten sich für den Nachmittag mit weißen Hasenanzügen verkleidet, um auch aus der Ferne von den Kindern erkannt zu werden. Zu "Häschen Hüpf" hoppelte das Moderatorenteam in den Saal. Wenige Minuten später hüpfte der ganze Saal.

Erster Höhepunkt war der Auftritt der Kleinen Garde. Die Mädchen bewunderten die glitzernden Kostüme der Tänzerinnen und unterstützten ihre Tänze mit kräftigem Applaus. Um die Kinder aktiv einzubinden, hatten die Organisatorinnen viele gemeinsame Tänze, wie "Ich bin ein dicker Tanzbär" oder "Wenn alle Indianer" in das Programm aufgenommen. "Wir werden nicht nur tanzen, sondern auch gemeinsam spielen. Ich hoffe, alle Kinder machen mit und sind begeistert. Die Eltern sollen natürlich auch mitmachen", sagte Betz-Dmuß. Bei "Ausflug zu Pferde" ging dieser Plan auf, denn die Kinder zwischen drei und neun Jahren ritten im Galopp durch das Bürgerhaus, lehnten sich gemeinsam in enge Kurven und wieherten wie echte Pferde. Obligatorisch für jede Karnevalsparty sind die "Reise nach Jerusalem" und der "Ägypter Tanz". Bei Laune hielt Martina Bisterfeld die Kinder mit ihrer magischen Kugel voller Süßigkeiten. In der Glaskugel warteten viele Überraschungen auf die Gäste, die viele Gesichter zum Lachen brachten. Nach der Kleinen Garde tanzten auch die Große Garde und die Mariechen Joanna und Emely. Pascal Prahl, Leiter der RKG-Garde, kümmerte sich um die Musik und die mentale Unterstützung der Moderatorinnen. Eine ganz neue Seite zeigten seine Tänzerinnen mit ihrer Hip-Hop Choreografie. "Im Anschluss soll der ganze Saal Hip-Hop tanzen", sagte Betz-Dmuß.

Am Ende stand die Siegerehrung für das beste Kostüm, das mit einem RKG-Orden ausgezeichnet wurde. Danach folgten Kamelle für alle und ein Tanz, zu dem Knicklichter verteilt und die Musik noch einmal richtig aufgedreht wurde. Verpflegung stand für die Gäste in Form von Muffins und Kuchen bereit.

Mareike Betz-Dmuß hüpfte ununterbrochen durchs Bürgerhaus und behielt alles im Blick. "Ich will diese Session zu einem Erfolg machen", sagte sie. Das ist ihr mit viel Einsatz gelungen - und das soll auch beim großen Zug am 6. Februar so sein.

FLORA TREIBER

Quelle: RP
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