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Bürgerbusverein wählt neuen Vorstand

Radevormwald. RADEVORMWALD (wos) Im Gemeindesaal der Martini-Gemeinde hat der Bürgerbusverein bei seiner Jahresversammlung auch einen neuen Vorstand gewählt. "Da der neue Vorstand mit jüngeren Leuten ergänzt werden soll, wurde zunächst eine Satzungsänderung auf sechs Beisitzer beschlossen", berichtet Pressesprecher Wolfgang Schneidewind.

Kassierer Josef Majsai schied aus dem Vorstand aus und erhielt vom Vorsitzenden Uwe Orzeske als Dank einen Getränkekorb überreicht. Orzeske wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt. Der Vorstand besteht jetzt aus Eberhard Wolff (Vertreter), Erhard Hombrecher als Kassierer, Siegfried Winter als Geschäftsführer und den Beisitzern Judith Blumhoff-Richter, Anke Eicker, Hans-Georg Firzlaff, Dagmar Montag, Hans-Otto Ottfried und Wolfgang Schneidewind zusammen.

Kassenprüfer sind Dietmar Reuß und Gernot Hall.

Im gab Noch-Geschäftsführerin Judith Blumhoff-Richter einen Bericht über die Aktivitäten. Bei einem Mitgliederbestand von 83 beteiligten sich 23 Damen und Herren als ehrenamtliche Fahrer. Bei den Fahrgastzahlen wurde mit 8.644 ein Rückgang von mehr als zwölf gegenüber dem Vorjahr festgestellt. Der Anteil der Fahrgäste mit einem Schwerbehindertenausweis sank von 50 auf 40,9 Prozent. Der Bus legte im vorigen Jahr 33.230 Kilomter zurück - bei 3030 ehrenamtlichen Stunden.

Neben den aktiven Fahrern hatten Vorstandsmitglieder an Besprechungen zum neuen Nahverkehrsplan in Radevormwald, im Kreishaus in Gummersbach und beim Regionalverkehr in Köln teilgenommen.

Mit einer Reihe von Sonderfahrten für Kindergartenkinder wurden den Kleinen schöne Stunden bereitet. Ganz groß angenommen wurden die Kaffeefahrten im Rahmen des Ferienspaß für Senioren.

Eine Menge Anregungen gab es in der anschließenden Diskussion zum Thema Fahrgastschwund. Uwe Orzeske erklärte, dass vor zehn Jahren die 70-jährigen Frauen oft keinen Führerschein und auch kein Auto hatten. Heute besitzen diese Frauen beides und fahren, so lange es geht, mit dem eigenen Pkw. Aufgerufen werden mögliche Interessenten, sich zu melden, wenn sich die Fahrtzeiten und Fahrtstrecken verändern sollen.

Eine gründliche Fahrplanüberarbeitung ist für Ende des Jahres geplant, wenn die Linie 659 von den Wupperorten nach Lennep wegfällt und sich Veränderungen bei den Linien 626 und 671 ergeben. Enttäuscht zeigte sich der Vorstand darüber, dass nach Gesprächen mit mehreren Interessenten aus dem Bereich der Oderstraße eine Linie eingerichtet worden war, die aber fast nicht benutzt wird.

Einig waren sich alle Anwesenden, dass der Bürgerbus aus dem Stadtgebiet nicht mehr wegzudenken ist, zumal er vielen Nichtmotorisierten die Möglichkeit bietet, preisgünstig ins Stadtgebiet und zum Wuppermarkt zu kommen. Im nächsten Jahr steht die Anschaffung eines neuen Bürgerbusses an.

Quelle: RP
 
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