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Vereinsticker
Bürgerverein für Wupper will aktiver werden

Vereinsticker: Bürgerverein für Wupper will aktiver werden
Der Vorstand des Bürgervereins hatte Ende November symbolisch den Schlüssel von der Sparkasse für deren ehemalige Filiale erhalten. FOTO: Treiber (Archiv)
Radevormwald. RADEVORMWALD (trei) An den Wupperorten tut sich etwas. Der Bürgerverein für die Wupperortschaften nimmt wieder Fahrt auf und berichtete bei einer Bürgerversammlung am Donnerstagabend über die neuen Erfolge des Vereinsvorstandes.

Eine große Veränderung ist die intensive Nutzung der Sparkassenfiliale an der Kirchstraße, die seit Oktober geschlossen ist und lediglich im vorderen Bereich eine elektronische Geldversorgung sicherstellt. Der Bürgerverein um den Vorsitzenden Herbert Moeselaken hatte bereits in den vergangenen Jahren einen Vereinsraum im Gebäude der Sparkasse. Jetzt, wo der größte Teil des Untergeschosses leersteht, sollen dort Vorträge und ruhige Veranstaltungen abgehalten werden. Der Verein übernimmt die Verantwortung für die ehemalige Sparkassenfiliale. "Wir wollen bald ein Kaffeetrinken hier anbieten und sind auch schon dabei, einen Filmabend zu planen", sagte Moeselaken.

Seit November sind bei dem Verein viele Vorschläge zur Nutzung der Räumlichkeiten eingegangen. Diese werden im Moment vom Vorstand ausgewertet. Möbliert wurde der große Saal bereits mit den Tischen und Stühlen aus dem Wartburghaus der Lutherischen Kirchengemeinde. "Wir haben die Möbel gekauft und sind glücklich darüber, sie weiternutzen zu können", erklärte Moeselaken.

Natalie Hoffmann, neue Mitarbeiterin des Bauverwaltungsamtes und zuständige Projektmanagerin für das Integrierte Handlungskonzept (INHK) Wupper, nutzte die Gelegenheit der Bürgerversammlung, um sich den Anwohnern vorzustellen. Sie ist für die Wünsche, Anregungen und die Kritik der Bürger zuständig und wird die Entwicklung des Quartiers unterstützen. "Heute Abend höre ich aufmerksam zu", sagte sie.

Große Diskussionen um die Zukunft der Wupperorte blieben allerdings aus. Die werden spätestens in der kommenden Woche am Donnerstag bei der Bürgerversammlung in der Grundschule auf der Brede aufkommen, wenn es um die Fortschritte des INHKs geht.

Thema der Bürgerversammlung war außerdem die Vorstellung einer Busreise, die Anfang August stattfinden soll. Bürger der Wupper hatten sich gewünscht, eine eigene Busreise zu unternehmen. Wenn sich bis zum Ende des Monats 30 Personen anmelden, geht es drei Tage unter der Regie des Ehepaares Moeselaken nach Gifhorn, um das Internationale Mühlenmuseum zu besuchen.

Hans Otto Ottfried, ebenfalls Vorstandsmitglied des Bürgervereins, wies seine Nachbarn während der Veranstaltung erneut auf den Bürgerbus hin. "Ich merke immer wieder, dass die Linie nicht so stark genutzt oder nicht mit der Linie 626 der OVAG kombiniert wird. Denkt daran, dass es die Möglichkeit gibt", sagte der Fahrer des Bürgerbusses und zählte einige weitere praktische Verbindungen für das Leben an der Wupper auf.

Quelle: RP
 
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