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Ehrensache
Ehrenamtliches Engagement im Sport unterstützen

Radevormwald. BERGISCHES LAND (rue) Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière begrüßte jetzt Vertreter westdeutscher Verbände in Berlin - darunter auch die oberbergische SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier in ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Landessportbundes NRW - und hieß sie als neue Akteure im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" willkommen. Seit März werden 13 Projekte aus den alten Bundesländern mit bis zu 100.000 Euro jährlich durch das Bundesministerium des Innern gefördert. Der Landessportbund NRW erhält für sein Projekt "Förderung der Willkommens- und Anerkennungskultur des organisierten Sports in NRW" die begehrten Fördermittel.

Das Bundesprogramm wird künftig bundesweit Verbände stärker dabei unterstützen, innerhalb ihrer Organisationen mit Herausforderungen und besonderen Aufgaben in ihrer Verbandsarbeit insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen Migrationsbewegung noch besser umgehen zu können. Mit der Förderung sollen sie in die Lage versetzt werden, die aktive Teilhabe ihrer Mitglieder bei der Gestaltung notwendiger Veränderungsprozesse zu stärken und vereinsinterne Ressourcen besser zu steuern, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Mit dem Geld wollen die Engagierten in ihren Organisationen auch über die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit Flucht und Asyl informieren, eine sachliche und konstruktive Diskussion anstoßen und aktiv für ein tolerantes und offenes Vereinsleben werben", berichtet Engelmeier.

Ab 2017 wird eine offene Ausschreibung für das gesamte Bundesgebiet erfolgen. Das jährliche Fördervolumen des Bundesprogramms wird 2016 mit Mitteln des Asylpakets von sechs Millionen Euro auf zwölf Millionen Euro aufgestockt. Für die Zielgruppen Sport, Feuerwehr und THW wurde das Programm 2016 bundesweit geöffnet.

"Der Bund kommt damit seiner wichtigen Verantwortung nach, ehrenamtliches Engagement in Zeiten besonderer gesellschaftlicher Herausforderungen bundesweit und nachhaltig zu unterstützen", betont Engelmeier. Gerade die in Sport- und Feuerwehrverbänden, im THW und in anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen engagierten Freiwilligen hätten bei der Aufnahme von Flüchtlingen in beeindruckender Weise gezeigt, wie sie die Gesellschaft und den Zusammenhalt prägen und gestalten, lobt Engelmeier. Inzwischen wurden mehr als 600 Engagierte aus Vereinen und Verbänden zu verbandsinternen Demokratieberatern ausgebildet.

Quelle: RP
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