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Leben & Lernen
Familienzentrum feiert großes Fest mit Familien und Kindern

Radevormwald. RADEVORMWALD (trei) Rund um das evangelische Familienzentrum Kottenstraße stieg jetzt ein großes Fest für Familien und Kinder. Das Netzwerk "Frühe Hilfen" will junge Eltern zusammenbringen und ihnen bei Problemen unter die Arme greifen. Daniela Niepott, Leiterin des Familienzentrums, ist dankbar für die gute Zusammenarbeit der Organisationen und war für die Betreuung mehrerer Angebote zuständig. "Wir haben in der Turnhalle Sportangebote aufgebaut und kümmern uns hier um die Bewirtung der Gäste", sagte sie.

Daniela Niepott will ihren Kindergarten zu einem Ort des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung machen und war froh, mit dem Fest viele Familien zu erreichen. "Wir stehen immer für Fragen zur Verfügung und vermitteln die richtigen Kontakte", sagte sie. Neben dem Familienzentrum Kottenstraße beteiligten sich Mitarbeiter des Familienbüros und des Jugendamtes an dem Fest. Auf dem Vorplatz der Grundschule Stadt machten die Besucher Fußabdrücke ihrer Kinder, spielten auf der Hüpfburg oder vergnügten sich mit dem Nessi-Drachen. Gegrillt wurde auch. Stefanie Pick war zu dem Familienfest gekommen, um sich besser zu vernetzen und die Arbeit des Familienbüros zu unterstützen. Die junge Mutter findet Radevormwald gut aufgestellt, wenn es um Angebote für Familien geht. "Ich fühle mich hier wohl und erfahre Unterstützung, wenn ich sie brauche. Das Engagement, auch ehrenamtlich, ist hier groß und kommt auch wirklich an", sagte sie. Ihre Tochter Lucy ist vier Jahre alt und ließ sich das Gesicht bemalen. Für sie war das Fest ein willkommener Zeitvertreib, für ihre Mutter eine Plattform, um mit Mitarbeitern des Familienzentrums ins Gespräch zu kommen. Die Kontakte unter den Eltern sind ebenfalls eng. "Hier kennt man sich. Viele trifft man nach dem Kindergarten in der Grundschule und dann in der weiterführenden Schule wieder. Das hilft weiter und spendet Sicherheit", sagte sie. Dass die Verzahnung der Ansprechpartner gut ist, haben die Eltern unter anderem Lilia Köhler zu verdanken. Sie ist für viele der wichtigste Kontakt im Familienbüro und beteiligte sich auch am Familienfest der "Frühen Hilfen". "In unserem Netzwerk kommen alle Institutionen zusammen, die Familien in ihrer frühen Phase helfen können. Das sind nicht nur pädagogische Einrichtungen, sondern auch Krankenhäuser, Ärzte und Hebammen", sagte sie.

Anwesend war ebenfalls der Leiter des Jugendamtes, Volker Grossmann, der Kontakt zu jungen Eltern aufnahm und sich vorstellte.

Quelle: RP
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