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Gottes Bodenpersonal
Gemischter Kirchenchor feiert gleich zwei Jubiläen

Radevormwald. RADEVORMWALD (rue) Gleich zwei Jubiläen standen im Mittelpunkt der Jahresfahrt des Gemischten Kirchenchores der Katholischen Kirchengemeinde von St. Marien. Vom Busbahnhof aus ging es nach Düsseldorf. Aber nicht nur die Landeshauptstadt selbst war der Anlass der Reise: Zum einen hatte NRW 70. Geburtstag, "und unser Ehrenmitglied Pastor Stephan Pörtner, der in Düsseldorf mehrere Kirchen betreut, war kurz vor dem NRW-Geburtstag 50 Jahre alt geworden.

Das versprach gute Laune, die sich schließlich bis zum Ende der Fahrt beständig hielt", teilt Kantor Bernhard Nick mit. Zunächst überwältigte den Chor die ungewohnte Kathedral-Akustik der St.-Antonius-Kirche in Düsseldorf-Friedrichstadt. Nach einem kurzen, intensiven Einsingen hatte sich der Chor auf die für ihn neuen Bedingungen eingestellt und konnte so froh und gelassen die feierliche Messe, die Pörtner zelebrierte, feiernd musizieren.

"Manch eine Domkirche hat nicht die Ausmaße dieser normalen Pfarrkirche", schreibt Nick. So verließ der Chor nach einem festlichen Nachspiel der großen Orgel, die Andreas Niederwipper auf der Trompete begleitete, sehr beeindruckt die Kirche. In einer nahegelegen Gaststädte, die direkt in Reichweite der Kirche lag, wurde der Jubilar mit vielen Liedern, bei denen Gospels nicht fehlen durften, standesgemäß gefeiert.

Dort war es so schön, dass der Aufbruch und der Abschied von Pörtner manchem Chormitglied schwerfiel. Doch die ausführliche Stadtrundfahrt zeigte für alle ganz neue Eindrücke von Düsseldorf, wie auch der Stadtrundgang unter fachkundiger Führung. "Hier konnten wir in den berühmten und beeindruckenden Altstadtkirchen St. Andreas und St. Lambertus singen. Die anschließende Panorama-Rheinschifffahrt bot Entspannung und schöne Ausblicke auf Düsseldorfs Altstadt.

Dabei zogen immer wieder kleine Schiffsparaden am Ausflugsschiff vorbei, was sehr stimmungsvoll war", berichtet Nick. Lebhafter wurde es an den in Rheinnähe installierten Musikbühnen, wo mitreißende Rockmusik geboten wurde, die auch die Sänger rhythmisch mitgehen ließ. Schließlich brachte der Bus den Chor nach Schloss Benrath, wo eine sehr aufschlussreiche Führung durch das Schloss mit all seinen architektonischen Besonderheiten folgte.

Nach einem ruhigen Spaziergang durch den ausgedehnten Schlosspark ging es wieder an den Rhein, wo der Chor den Tag kulinarisch und musikalisch im Alten Fischerhaus ausklingen ließ. Als die Sonne unterging, machten sich die Rader auf die Rückreise ins Bergische.

Quelle: RP
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