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Hospizverein ist auf der Suche nach weiteren Sponsoren

Radevormwald. RADEVORMWALD (wos) Zur Jahresversammlung des Ambulanten Hospizes Radevormwald begrüßte der Vorsitzende Peter Steffens mit Simone Koch, Ulrike Nagele und Detlef Charnetzki drei Mitglieder, die 2015 ihre Befähigung zur Sterbebegleitung erworben hatten.

Der Verein hat derzeit 97 Mitglieder, 69 ausgebildete Personen, von denen 32 aktiv sind, heißt es im Bericht des Vereins. Mitglieder des Vereines haben 55 Personen begleitet und zum Teil auch deren Angehörige betreut, davon lebten 25 in Seniorenhäusern - und jeweils 15 wurden in Krankenhäusern oder in der eigenen Wohnung unterstützt. Die Zahlen der Begleitungen liegen seit 2011 konstant zwischen 53 und 59, nachdem sie in den Jahren zuvor bei 73 und 70 gelegen hatten. 87 Personen haben die Mitglieder beraten, vornehmlich zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten und zu palliativen Fragestellungen. 24 Personen haben die Mitglieder in einer Trauersituation begleitet, das Trauercafé organisieren neben Koordinatorin Marina Weidner Sabine Förster, Heike Spickerhoff und Margit Kühn.Marina Weidner und Ingeborg Röhlig besuchten den Religionsunterricht der Stufe 12 des Theodor-Heuss-Gymnasiums und referierten über "Sterben, Tod und Trauer". Weidner, die zusammen mit Tatjana Brüser-Pieper als Koordinatorin für das Hospiz tätig ist, berichtete über die weiter sehr gute Zusammenarbeit mit dem Sana Krankenhaus. Im Auftrag des Krankenhauses habe es 85 Gespräche mit Patienten gegeben, mit zum Teil sehr unterschiedlichem Zeitaufwand. Peter Steffens berichtete, dass der Verein das Jahr 2015 mit einem Fehlbetrag von 1650 Euro abgeschlossen hat, man diesen Betrag aber aus den Rücklagen decken könne. Als Ursache nannte er einen Rückgang an Spenden für das Ambulante Hospiz, auch weil sich der größte Sponsor anderen sozialen Aufgaben zuwenden wolle. Im laufenden Jahr möchte der Verein die Suche nach Sponsoren forcieren und sich dem Sozialausschuss der Stadt vorstellen.

Intensiviert werden soll der Besuch in Schulen, um die Arbeit des Hospizes noch weiter bekannt zu machen. Die aktiven Mitglieder wollen sich im Haus Hammerstein an der Wupper-Talsperre zu einem Fortbildungswochenende treffen.

Quelle: RP
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