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Vereinsticker
IG Bismarck ist jetzt ein Verein

Radevormwald. RADEVORMWALD (gedi) Die Interessengemeinschaft (IG) Bismarck-Zweiräder ist seit Donnerstagabend der Verein in Gründung IG Bismarck-Zweiräder. Um gezielt Sponsoren und Gönner suchen zu können, war es unabdingbar, als eingetragener Verein aufzutreten. So können die begeisterten Sammler alter Bismarck Fahr- und Motorräder ab sofort Spendenquittungen ausstellen. Auch die Organisation geplanter Veranstaltungen lässt sich als Verein besser gestalten.

Die Geschicke der IG Bismarck-Zweiräder leitet der einstimmig gewählte Vorstand um Lothar Kasper als Vorsitzenden und Dieter Ickler und Klaus Giesen als Stellvertreter. Stefan Tengeler wird als Schatzmeister fungieren, Erika und Sabine Ickler sind die neu gewählten Geschäftsführerinnen. Zum erweiterten Vorstand gehört zusätzlich Dieter Kasper als Sportreferent. Gemäß der Satzung sind Zwecke des Vereins die Restaurierung und der Erhalt aller unter dem Markennamen "Bismarck" hergestellten Zweiräder - "Fahrradwerke Bismarck GmbH" und "Fahrradwerke Bismarck, Schütte & Co., Bergerhof Rhld."

Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen Fahrzeuge aufgespürt, Ersatzteile vermittelt oder hergestellt und Messen besucht werden. Zur weiteren Aufgabe des Vereins gehören das Sammeln und der Erhalt von Bedienungsanleitungen, Verkaufsprospekten sowie sämtlicher Literatur, die sich mit Bismarck-Zweirädern befasst.

Bisher nennt der Verein etwa 30 Bismarck-Fahrräder und ebenso viele Bismarck-Motorräder sein eigen. "Die Tendenz ist steigend", freut sich Hartmut Behrensmeier, der Medienreferent im Vorstand ist.

Einen großen Wunsch hat der Verein: "In unserer Sammlung fehlt noch der Bismarck-Tretroller, von dem es, wie wir wissen, nur noch zwei oder drei Stück weltweit gibt. Einer davon steht in Österreich, wir haben die ersten Gespräche zu einem Kauf aufgenommen", sagte Kasper.

Ob und wann der Verein in der Lage sein wird, dieses seltene Stück der Sammlung zuzuführen, hängt auch von Spenden ab.

Auch die für 31. Juli geplante Tour für E-Bikes und historische Motorräder soll das Interesse an Bismarck-Fahrzeugen wecken. Angeführt wird das Feld von einem Mercedes Cabrio (1951), den Schluss wird ein Mercedes Reisebus aus den 1950er Jahren bilden.

Quelle: RP
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