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Gottes Bodenpersonal
Matthias Schmid ist neuer Pfarrer für Mission und Ökumene im Kirchenkreis Lennep

Gottes Bodenpersonal: Matthias Schmid ist neuer Pfarrer für Mission und Ökumene im Kirchenkreis Lennep
Superintendent Hartmut Demski (l.) und Pfarrer Matthias Schmid. FOTO: Moll
Radevormwald. BERGISCHES LAND (wow) Es ist eine feierliche Stimmung bei schönstem Herbstwetter: In der evangelischen Stadtkirche am Markt in Remscheid wurde der Einführungsgottesdienst für den neuen Pfarrer im Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) in der Region Bergisches Land gefeiert. Etwa 50 Gemeindemitglieder waren gekommen, um mit Pfarrerin Almuth Conrad und Superintendent Hartmut Demski die Einführung von Pfarrer Matthias Schmid zu begleiten, der ab sofort auch für Radevormwald zuständig ist. Demski legte in seiner Ansprache Wert darauf, dass Matthias Schmid für die Aufgabe im Gemeindedienst für Mission und Ökumene besonders gut geeignet sei, da dem gebürtigen Schwaben die Verknüpfung von Glauben und Welt schon immer ein besonderes Bedürfnis gewesen sei. "Er kennt den Glauben schon von ganz früh, da er in einem schwäbischen Pfarrhaus groß geworden ist. Die Frage, wie er seinen Glauben in der Welt bekennen könnte, hat sich ihm immer wieder gestellt, auch während seines Studiums, das ihn auch nach Afrika geführt hat", sagte Demski.

Zuvor sei es im Wochenspruch darum gegangen, dass der Glaube der Sieg sei, der die Welt überwunden habe: "Das kennen wir heute gar nicht mehr so gut, dieses kämpferische Sprechen über unseren Glauben", sagte Demski. Das sei in Afrika ganz anders.

Der Superintendent erinnerte sich an einen Aufenthalt in Südafrika, bei dem er nach seiner Predigt genau darauf angesprochen worden sei: "Da hat ein Kollege aus Südafrika in meiner Predigt von der 'wunderbaren Siegeskraft Christi' gehört - obwohl ich das gar nicht gesagt hatte." Hierzulande müssten Christen mehr die eigene Angst und Begrenztheit überwinden als die Welt. Umso wichtiger sei es, dass mit Pfarrer Schmid ein Mann für den Gemeindedienst für Mission und Ökumene zuständig sei, der beides kennt.

Im Anschluss wurde Schmid offiziell eingeführt, Demski legte ihm die Hand auf, segnete ihn und fragte ihn, ob er bereit sei für seine Aufgaben als GMÖ-Pfarrer: "Ja, mit Gottes Hilfe", lautete Schmids laute und kräftige Antwort. Im Dienst der Verkündigung gehe es darum, die Menschen zu erreichen, sagte Demski, wozu auch die Lesungen zur Einführung passten, in denen es zum einen um das Gleichnis vom Sämann ging, zum anderen darum, dass Gott sagte, dass das Wort aus meinem Mund nicht leer zu ihm zurückkehre.

Quelle: RP
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