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Gut Gemacht
Mitglieder des Bürgervereins fegen das Herbstlaub

Radevormwald. RADEVORMWALD "Viele Hände, schnelles Ende", so sagt es ein altes Sprichwort, und getreu dieses Mottos entfernten fleißige Mitglieder des Bürgervereins für die Wupperorte gestern Vormittag in drei Stunden das herabgefallene Laub an der Wupperaue. Zum Glück für Herbert und Hildegard Moeselaken, Rolf Berghaus, Jürgen Radermacher, Günter Ebert und Richard Hückesfeld war ein Großteil der Fläche bereits durch Wolfgang Eck von den Blättern befreit worden. "Wir haben uns ein großes Multifunktionsgerät angeschafft, das auch als Laubbläser einsetzbar ist", sagte Moeselaken, Vorsitzender des Vereins. "Damit hat Eck die Arbeit ziemlich schnell erledigen können. Er hat uns nur eine kleine Ecke übrig gelassen, damit wir auch noch per Hand etwas zu tun haben", sagte er mit einem Augenzwinkern und dem Hinweis darauf, dass der Arbeitseinsatz auch der Gemeinschaft unter den Mitgliedern dienen sollte.

"Drei Stunden nur arbeiten, wäre ja auch nicht schön", sagte Moeselaken, "wichtig ist auch die Geselligkeit bei Kaffee, Kuchen und einem Wässerchen. Bei so einem Treffen können wir uns auch die aktuellsten Neuigkeiten erzählen und überlegen, was im Verein demnächst passieren soll", sagte Moeselaken. Als erstes wollen die Vereinsmitglieder eine Busfahrt zu einem der größeren Weihnachtsmärkte in der Umgebung organisieren. Diese Fahrt soll an einem Samstag stattfinden, damit auch Familien die Gelegenheit haben, daran teilzunehmen. Auch der Weihnachtsmarkt am 28. und 29. November hinter der katholischen Pfarrkirche wird wieder durch einen Stand der Wupperorte bereichert. Wie schon in den Vorjahren werden die Vereinsmitglieder geräucherten Stremellachs und Prosecco anbieten. Für das Frühjahr ist eine Bürgerversammlung geplant, zu der auch der neue Bürgermeister Johannes Mans eingeladen werden soll. "Wir wollen uns seine Planung für die Wupperorte anhören", sagte Moeselaken. Und natürlich stehen weitere Maßnahmen zur Verschönerung der Wupperorte an. Geplant ist die Sanierung der Bushaltestellen entlang der Wupper, die teils aufgrund ihres Alters auch durch Vandalismus zerstört sind. Damit sie zu einem Hingucker werden soll es einen Wettbewerb für die Gestaltung der Wartehäuschen geben. "Wir hoffen, dass sie dann nicht wieder demoliert werden", sagte Moeselaken. Um die Wupperauen auch aus Richtung Vogelsmühle besser zugänglich zu machen, ist daran gedacht, die Leitplanke zwischen Bushaltestelle und Park zu öffnen. "Hier sind wir im Gespräch", sagte Moeselaken.

Insgesamt sind er und seine Mitstreiter zufrieden, wie gut der Park angenommen wird. "Hier war früher ein düsteres Loch", erinnerte sich der Vorsitzende. "Aber jetzt ist er eine Einladung am Ortseingang", sagte Hildegard Moeselaken. Für die Gestaltung wurden gezielt Bäume gefällt und schöne Ausblicke auf die Wupper geschaffen. Ein neuer Weg führt bis zum Gedenkstein, der an das Eisenbahnunglück und den schweren Busunfall erinnert. Zwei Bänke laden zum Verweilen ein, nur ein wettergeschützter Sitzplatz steht noch auf der Wunschliste des Vereins. Aber noch fehlt der Mut, ihn zu bauen, da durch Vandalismus bereits die Infotafel und die Kunststelen im Park beschädigt wurden.

MARION GERDEL

Quelle: RP
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