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Partnerschaftskomitee erkundet Landtag

Radevormwald. RADEVORMWALD (rue) Bevor das Jahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier am 17. Dezember endgültig ausklingen soll, war für die Mitglieder des Châteaubriant-Komitees noch eine Tagesfahrt in die Landeshauptstadt Düsseldorf geplant. Die Tour war mit mehr als 40 Teilnehmern schnell ausgebucht. Auf dem Programm stand zunächst eine Besichtigung des WDR-Funkhauses. Hier bekamen die Teilnehmer nach einem Informationsfilm über Arbeit und Struktur des Senders direkte Einblicke in Fernseh- und Hörfunkstudios. "Für fast alle war dieser Einblick in Ausstattung und Technik neu und äußerst aufschlussreich. Wir bekamen durch die Erklärungen einen detaillierten Einblick in viele Aspekte von Herstellung und Aussendung, sowohl für den Hörfunk-, vor allem aber für den Fernsehbereich, so dass durchaus ein besseres Verständnis für Vieles aus Radio und Fernsehen bei uns geweckt wurde", berichtet Pressesprecher Helmut Stoffel.

Ein weiterer und höchst interessanter Teil der Fahrt galt einem Besuch des Landtages und einem Empfang durch den Vizepräsidenten des NRW- Landtages, Oliver Keymis. Er ist gleichzeitig Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe, was wiederum den bei den Mitgliedern des Komitees gewünschten Bogen nach Frankreich ermöglichte.

Nachdem der Besuchstag kein Sitzungstag des Landtages war, bot Keymis die äußerst seltene Möglichkeit, direkt im Plenarsaal auf den Sitzen der Parlamentarier Platz zu nehmen. Hier wurde allen Teilnehmern ein sehr detaillierter Einblick in Aufbau und Ausstattung von Plenarsaal und Landtag gegeben. Natürlich gab es viele Fragen, die alle möglichst ausführlich beantwortet wurden, berichtet Stoffel.

Weitere Gespräche fanden dann in einem Sitzungssaal statt, wo sehr intensiv über viele politische Fragen gesprochen wurde, natürlich stark beeinflusst durch die Flüchtlingssituation, speziell aber auch hinsichtlich der dramatischen Vorkommnisse in jüngster Zeit und die dadurch entstandenen neuen Perspektiven für alle in Deutschland lebenden Menschen. "Dass sich Keymis mehr als zweieinhalb Stunden Zeit für diesen Besuch und die Gespräche nahm, letztendlich noch verbunden mit einer Einladung zu Kaffee und Kuchen, wurde von allen als absolut außergewöhnlich eingeschätzt. Alle verließen den Landtag mit einem Gefühl, etwas wirklich Besonderes erlebt zu haben", schreibt Stoffel in seinem Bericht. Beim Besuch im Brauhaus Schlüssel ließen die Rader den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen.

Quelle: RP
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