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Präsidentenwechsel bei den bergischen Rotariern

Radevormwald. WERMELSKIRCHEN/RADEVORMWALD Jedes Jahr wird in den Rotary-Clubs ein neuer Präsident gewählt. Rotary (englisch für rotierend, drehend) stand ursprünglich für wechselnde Treffpunkte. Daraus entwickelte sich, dass die Clubämter jedes Jahr neu besetzt werden.

Der neue Präsident des Rotary-Clubs Remscheid-Lennep ist seit gestern Klaus-Peter Hennig aus Lüttringhausen und wird damit Nachfolger von Peter Neu aus Radevormwald.

Die Rotarier verstehen sich als "Service-Club". Sie engagieren sich im humanitären Bereich, arbeiten für den Frieden und die Völkerverständigung und stehen für soziale Projekte. "Wir unterstützen finanziell Sport- und Gymnastikkurse für Demenzkranke in der Stiftung Tannenhof in Remscheid-Lüttringhausen ", sagt der neue Präsident. Mit einem "Social Award" wurden sieben Jugendliche ausgezeichnet, die sich im sozialen Bereich besonders engagiert haben. "Die Aufgaben waren ganz unterschiedlich. Flüchtlingsbetreuung, Arbeit im Altenheim oder ein besonderer Einsatz beim Thema Blutspenden. Den besonderen hohen Zeitaufwand der jungen Leute haben wir mit unserem Preis belohnt", sagt Hennig. Der erste Rotary-Club wurde 1905 in Chicago gegründet. 1927 entstand der erste Club in Deutschland. Heute gibt es über 1000 Clubs in Deutschland mit über 50.000 Mitgliedern.

"In 20 Jahren wurde rund eine Milliarde Euro weltweit gespendet zur Bekämpfung der Polio", sagt Hennig. "Bis auf Afghanistan und Pakistan ist diese Form der Kinderlähmung auf der Welt ausgerottet. Aber wir müssen am Ball bleiben und weiter machen." Der Rotary-Club Remscheid-Lennep, dessen Einzugsgebiet von Lüttringhausen über Lennep, Radevormwald, Hückeswagen bis Wermelskirchen reicht, verfügt aktuell über 50 Mitglieder. Vorstand und verschiedene Ausschüsse teilen sich die Aufgaben. Die Treffen finden einmal pro Woche statt, und von den Mitgliedern wird eine aktive Vereinsarbeit erwartet.

Jeder ist gehalten, einen Vortrag beim Clubtreffen zu halten. "Gewünscht und angestrebt wird eine 60-prozentige Präsenz bei unseren Treffen", erklärt der Präsident. "Durch berufliche Verpflichtungen gelingt das nicht immer. Aber nur Mitglied zu sein und Beitrag zu zahlen, ist bei den Rotariern zu wenig." Der neue Präsident war übrigens in seinen jungen Jahren als Diskuswerfer Olympiateilnehmer in München. WALTER SCHUBERT

Quelle: RP
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