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Blickpunkt Wirtschaft
Sparkassen schütten Geld für Schuldnerberatungsstellen aus

Radevormwald. OBERBERG (rue) Wie schon in den Vorjahren überreichten die oberbergischen Sparkassen (Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt, Kreissparkasse Köln, Sparkasse der Homburgischen Gemeinden und Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen) wieder einen symbolischen Scheck an die Schuldnerberatungsstellen in Oberberg. Der Betrag für 2016: 46.022 Euro. Da in den vergangenen Jahren die Überschuldung von privaten Haushalten stetig zunimmt, gewinnt die Beratung vor Ort immer mehr an Bedeutung, berichtet Norman Scholz, Gruppenleiter Vertriebsplanung + Steuerung bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt.

Aus diesem Grund stehen überschuldeten Haushalten im Kreisgebiet die Beratungsstellen des Caritasverbandes Oberberg, der Awo-Rhein-Oberberg und des Diakonischen Werkes an der Agger zur Verfügung. Um die Schuldnerberatungsstellen finanziell unterstützen zu können, hat der Rheinische Sparkassen- und Giroverband mit dem Sparkassenverband Westfalen-Lippe 1998 einen Fonds mit einem jährlichen Volumen von mehr als 2,5 Millionen Euro eingerichtet. 2011 wurde das jährliche Fondsvolumen auf drei Millionen Euro erhöht, der jährliche Beitrag zur Finanzierung der Schuldnerberatungsstellen in NRW auf 1,5 Millionen Euro je Sparkassenverband aufgestockt.

Um allen Beratungsstellen Geld zur Verfügung stellen zu können, werden die Ausschüttungen nach dem Verhältnis der Einwohner in den kreisfreien Städten und in den Kreisen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Einwohner in NRW verteilt. Deshalb konnten 2016 wieder 17.170,81 Euro an den Caritasverband Oberberg, 15.610,66 Euro an die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Oberberg und 13.240,53 Euro an das Diakonische Werk ausgeschüttet werden. Für die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen übergab Michael Scholz das Geld.

Quelle: RP
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