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Radevormwald
Stolpersteine erinnern demnächst an NS-Opfer

Radevormwald. Zum Gedenken an drei namentlich bekannte Radevormwalder Euthanasieopfer

der NS-Zeit werden am Mittwoch, 13. Juli, vor den Wohnorten "Stolpersteine" durch den Künstler Günter Demnig verlegt. Zu diesem Thema hatte es vor einigen Wochen einen erschütternden Vortrag des Bergischen Geschichtsvereins von Dr. Ralf Forsbach (Uni Bonn und Münster) gegeben. Dort war das traurige Schicksal der drei Radevormwalder Hans Rolf Selbach, Hilde Hahne und Paula Dürhager beschrieben worden.

Veranstalter dieser jetzigen Aktion sind die Stadt Radevormwald, Petra Ebbinghaus und der Bergische Geschichtsverein Radevormwald. Um 10 Uhr soll der erste Stolperstein vor dem Haus Elberfelder Straße 118 gesetzt werden. Um 10.20 Uhr ist die Verlegung des zweiten Steins in Rädereichen geplant.

Zuletzt wird der dritte Stein gegen um 10.40 Uhr vor dem Haus Burgstraße 2 verlegt. Bürger sind zu den drei Steinverlegungen willkommen. Der Bürgermeister lädt im Anschluss den Künstler ein, sich im Haus Burgstraße 8 ins Goldene Buch einzutragen.

Mi. 13. Juli, 10 Uhr, Elberfelder Straße 118; 10.20 Uhr Rädereichen und 10.40 Uhr, Burgstraße 2. Danach Eintrag ins Goldene Buch der Stadt im Haus Burgstraße 8.

(wos)
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