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Radevormwald
Sturm "Burglind" - das Aufräumen hat begonnen

Radevormwald. Das Sturmtief "Burglind", das am Mittwochmorgen mit teilweise orkanartigen Windböen auch über Radevormwald hinweggezogen ist, hat glücklicherweise keine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Das ist die einhellige Bilanz aller beteiligten Kräfte. Gestern wurde aufgeräumt.

Die Zufahrtsstraße nach Remlingrade war am Mittwochabend sogar schon wieder passierbar. Etwa 30 Bäume waren dort durch den Sturm umgeworfen worden. Bauhofsleiter Norbert Petri: "Der Waldbesitzer war sehr schnell vor Ort und hat die Straße freigeräumt. Das ist wirklich löblich." Auch die Straße ins Hürxtal war am Mittwochabend mit vereinten Kräften freigemacht worden.

Die Bauhofmitarbeiter sind derzeit mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Umgefallene Straßen- und Bauschilder wurden wieder aufgestellt, mögliche Gefahrenstellen beseitigt und Äste geschreddert. "Damit werden wir noch ein bis zwei Tage beschäftigt sein", sagte Petri.

Revierförster Bernhard Priggel sprach gestern von "Einzelwürfen" im heimischen Forst - nicht vergleichbar mit Kyrill. Mal vier oder sechs Bäume, mehr aber auch nicht, verteilt im gesamten Stadtgebiet. "Ein großer Schaden wurde nicht angerichtet", fasste er die Informationen der Waldbesitzer zusammen, die ihm die Schadensmeldungen übermittelten.

Der Leiter des Regionalforstamtes Bergisches Land, Kay Boenig, warnte auch nach dem Abklingen des Sturms vor dem Betreten der Wälder. "Teilweise hängen noch Baumteile in den Wipfeln und fallen erst Tage später hinunter."

Die Rader Feuerwehr rückte am Mittwochabend gegen 18 Uhr nach Stoote aus, um die Kollegen aus Hückeswagen zu unterstützen. Dort hatten Äste, Müll und Laub einen Schacht auf Radevormwalder Stadtgebiet verstopft, so dass das Wasser nicht abfließen konnte und die Straße überschwemmte. Durch den starken Regen war der Schacht übergelaufen, was eine Gefahr für den Verkehr darstellte, hieß es von der Feuerwehr.

(tei.-/rue)
 
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