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Radevormwald
Tests im Hochregallager mit "Chaos-Verwaltung"

Radevormwald: Tests im Hochregallager mit "Chaos-Verwaltung"
Das 22 Meter hohe Hochregallager ist zweigeteilt - für Paletten und für kleinere Kisten. Es funktioniert computergesteuert. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. 22 Meter hoch sind die beiden Teile des Gira-Hochregallagers. Nachdem vor einigen Wochen im Spätsommer und Frühherbst die großen Teile des Regalsystems mit Spezialkränen von oben eingesetzt worden sind, ist danach die Verkabelung der Fördertechnik verknüpft und auch kontrolliert worden.

Auf der einen Seite ist Platz für etwa 6000 große Paletten, auf der anderen Seite für etwa 150.000 Kisten im Kleinteilelager. Diese werden demnächst - von Computern gesteuert - hin- und herflitzen und Materialien oder fertige Produkte lagern oder für die weitere Nutzung wieder hervorholen und an den richtigen Ort in der Produktion oder im Versand bringen.

"In dieser großen Halle wird in Zukunft keiner arbeiten", sagt Projektleiter Andreas Dürwald und ergänzt lachend, "mit Ausnahme der hoffentlich seltenen Fälle, in denen es eine Reparatur geben muss." Die Experten sprechen in diesem Fall des Lagersystems von einer "Chaos-Lagerung", weil nur der "Kollege Computer" weiß, wo sich das jeweilige Einzelteil gerade befindet.

In diesen Tagen werden von den Programmierern erste Tests gefahren, leere Paletten suchen sich ihren Weg oder werden hin- und hergeschoben, begleitet von zahlreichen blinkenden Lichtern. Ende März sollen die ersten Probeläufe abgeschlossen sein, die letzten Testphasen dann bis September.

(wos)
 
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