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Radevormwald
Thomas Lorenz wirbt weiter für die Sekundarschule

Radevormwald. Die Sekundarschule wurde vor zwei Jahren mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anmeldenden Eltern (mehr als 60 Anmeldungen auf mögliche 90 Plätze) angenommen. Das erklärt der Schulausschussvorsitzende Thomas Lorenz. Die neue Schulform sei nicht von den Eltern abgelehnt worden, wie einige immer wieder behaupten. "Nur wegen einer politisch legitimierten Vorgabe von mindestens 75 Schülern kam die Schule nicht zustande", erklärt Lorenz. "Hätten wir dem breiten Elternwillen folgen können und damals zwei Klassen bilden dürfen, wäre eben dieser Elternwille schon längst umgesetzt", schreibt der Schulausschussvorsitzende.

Er hätte es verstanden, wenn diese Mehrheit der Eltern ihren Unmut über die Politik damals öffentlich geäußert hätte. Die Minderheitenpolemik einiger Realschul-Anhänger über politische Beschlüsse und Demokratieverständnis beim Anmeldeverfahren zur Sekundarschule treffe bei ihm auf Unverständnis. Persönliche Befindlichkeiten würden dem demokratisch legitimierten Gemeinwohl übergeordnet.

(wos)
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