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Radevormwald
Thorsten Wichert sieht Johanniter gut aufgestellt

Radevormwald: Thorsten Wichert sieht Johanniter gut aufgestellt
Thorsten Wichert leitet die Johanniter-Einrichtungen. FOTO: wos
Radevormwald. Kommissarischer Leiter führt das Haus am Höhweg mit 72 Plätzen und 140 Einheiten als Betreutes Wohnen,

Im Dezember ist Thorsten Wichert für Bernd Kottsieper als kommissarischer Leiter für die Radevormwalder Einrichtungen von der Johanniter Seniorenhäuser GmbH eingesetzt worden. Der 46-Jährige arbeitet seit sechs Jahren für die Johanniter und sieht die Rader Einrichtungen als sehr gut aufgestellt.

Mit der Note 1,1 hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen am 22. Dezember das Haus am Höhweg (72 Bewohner) bewertet. "Das ist ein sehr gutes Zeichen der Arbeit vor allem der Mitarbeiter", sagt der 46-Jährige, der Altenpfleger gelernt und sich zum Betriebswirt weitergebildet hat. Wichert lobt die sehr engagierte Arbeit seiner Mitarbeiter. Er sieht seine Aufgabe darin, so zu helfen, dass alle miteinander leben können.

Die Stadt kennt Thorsten Wichert, der zuletzt im Kölner Raum tätig war, weil seine Lebensgefährtin aus Rade stammt. "Wir haben die kuriose Situation, dass sie als Radevormwalderin in Hattingen ein Seniorenhaus leitet und ich als Hattinger eines in Radevormwald", sagt Torsten Wichert. Bei zwei Wohnungen werde zwischendurch öfter gependelt.

Das Betreute Wohnen mit 140 Wohnungen in Radevormwald und Schalksmühle sieht Wichert als Erfolgsmodell auch für die Zukunft, weil das erklärte Ziel in der Betreuung älterer Menschen weiter "ambulant vor stationär" heiße. Die Kooperation zwischen der Betreuung in den Wohnungen, den ambulanten Pflegediensten und seinem Haus am Höhweg sieht Wichert als sehr gut an. "Das ist ein wachsender Markt. Für Rade sei zwar konkret keine weitere Aufstockung geplant, eine weitere Zusammenarbeit mit Investoren in der Zukunft könnten sich die Johanniter aber vorstellen. Derzeit gibt es lediglich zwei leere Wohnungen in Schalksmühle, die aber bald wieder bezogen werden.

Veränderungen gehören auch bei den Johannitern zum Alltag. Ziel ist es, den Hausnotruf zu verbessern. "Wir wollen dabei mit der Johanniter-Unfall-Hilfe in Wermelskirchen kooperieren. Installiert und angeboten werden soll ein Hausnotruf, bei dem die Bewohner in einer Notfallsituation mit dem Angerufenen sprechen können, so dass die erfahrene Person bei dem Telefonkontakt entscheidet, ob und in welcher Form Hilfe nötig ist.

Bisher läuft ein Notruf tagsüber am Höhweg auf und ein Mitarbeiter fährt raus, nachts übernimmt ein ambulanter Dienst aus Rade diesen Notdienst. Im Falle eines Notrufs fährt ein Mitarbeiter zur Wohnung des Anrufers, um vor Ort zu entscheiden, wie geholfen werden muss. "Ich glaube, dass das neue System mehr Sicherheit und eine optimalere Versorgung bringen wird", sagt Wichert.

(wos)
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