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Radevormwald
Tipp: Bergischen Baum kaufen

Radevormwald. Die Suche nach der richtigen Tanne für das Weihnachtsfest läuft. Die Auswahl bei Weihnachtsbaumanbauern aus Oberberg ist groß: 2,50 Meter hohe, 50 Zentimeter kleine oder acht Meter hohe, breite und schlanke Bäume, dicht und gerade gewachsene Rot- und Blaufichten, Nordmanntannen, Nobilistannen und viele mehr sind im Angebot.

"Damit die Freude über den Weihnachtsbaum lange anhält, empfehlen wir, die Bäume vor Ort zu kaufen", sagt Helmut Dresbach, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Oberberg. Bäume aus heimischem Anbau hätten keine 2000 Kilometer weite Autobahnfahrt hinter sich. Regionalität habe hier eine große Bedeutung.

"Viele Verbraucher wollen ihren Weihnachtsbaum selber schlagen. Das ist zu einem wahren Trend geworden, dem die Land- und Forstwirte auch im Bergischen gerne nachkommen", sagt der Vorsitzende. Zahlreiche Weihnachtsbaumanbauer bieten dieses Event an. "Das hat den Vorteil, dass die Bäume frischer und haltbarer sind. Zudem sind diese Weihnachtsbäume ökologisch und ökonomisch vorteilhafter im Vergleich zu Bäumen aus entfernten Regionen und anderen Ländern", berichtet Dresbach. Die Preise für die Weihnachtsbäume sind weitgehend stabil. Mit einem Marktanteil von 70 Prozent ist die Nordmanntanne der beliebteste Christbaum. Vom Samenkorn bis zum Verkauf benötigt der Baum 14 Jahre Pflege. NRW ist eines der Hauptanbaugebiete. Jeder dritte der schätzungsweise 24 Millionen Weihnachtsbäume kommt aus NRW. Die Hochburg des Weihnachtsbaumanbaus ist das Sauerland, wo sechs Millionen Weihnachtsbäume angebaut werden. Auf das Rheinland entfallen dagegen nur 1,2 Millionen Bäume. Angebaut werden hier insbesondere die Nordmanntanne und die Blaufichte.

(rue)
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