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Radevormwald
Trennung von Cafeteria und Wülfingmuseum

Radevormwald. Die Wülfing-Räume sollen für weitere Veranstaltungen geöffnet werden. Trennung ist Vorbedingung.

Das Wülfing-Gelände mit einem großen städtischen Gebäudekomplex soll stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Das ist eines der Ziele, die der SPD-Fraktionsvorsitzende Dietmar Stark auch als Ausschussvorsitzender für den Tourismus der Stadt ausgegeben hat. Um dieses Ziel erreichen zu können, sind vom Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Beschlüsse getroffen worden.

"Der große Raum der Cafeteria soll dabei in einem ersten Schritt eine Hauptbedeutung bekommen", sagt WFG-Geschäftsführer Rainer Meskendahl. Dort sollen in Zukunft zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. "Das ist unabhängig von der Einrichtung eines großen Raumes, in dem die Bismarck-Fahrräder und -Mopeds eine neue Heimat finden sollen", sagt Meskendahl. Bisher finden in dem Raum rechts des Eingangs in der Museums-Etage bereits feste und auch Ausschuss-Sitzungen statt. Genutzt wird die Cafeteria auch zu den Öffnungszeiten des Museums. Grundsätzlich sei der Museumsverein einverstanden, wenn die Nutzung weiter gefördert würde.

"Dabei ist aber die Schwierigkeiten aufgetreten, dass der Ausstellungsraum des Museums und die Cafeteria räumlich nicht getrennt sind. Wer Gast eines Festes ist, hat Zugang zum Museum", sagt Meskendahl. Rosi Kötter und Wolfgang Masanek als Verantwortliche für das Museum hätten auch schon die Erfahrung gemacht, dass Museumsgegenstände als Souvenirs entwendet worden sind. "Um dieses zu verhindern, soll zwischen Museum und Cafeteria eine Trennwand in Form einer Glasscheibe gezogen werden", sagt der WFG-Geschäftsführer.

Er will jetzt mit der Bauverwaltung im Rathaus sprechen, damit dieser Plan möglichst schnell umgesetzt werden kann. Die zweite Aufgabe ist, die Beschilderung zum Museum, besonders aber auch zu den Parkplätzen zu verbessern. Das betrifft den Eingangsbereich zum Museum, der für Fremde nur schwer zu erkennen ist. Das betrifft besonders aber auch für die Parkplätze. Der neue Platz hinter dem Museum mit Zufahrt von der Wupperstraße ist ein "Geheimtipp", weil er nicht ausreichend ausgeschildert ist und ihn deshalb nur wenige Besucher finden und nutzen. Besonders bei größeren Veranstaltungen sind die auf der anderen Seite des Geländes vorhandenen Flächen meistens schnell besetzt und die Besucher müssen auf andere Flächen ausweichen.

(wos)
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