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Radevormwald
TSV hat sich für die Saison herausgeputzt

Radevormwald. Am Samstag räumten Vereinsmitglieder auf und kümmerten sich um die Außenanlagen. Dass dies der Verein in Eigenregie macht, ist für den Vorsitzenden Axel Reichenberg wichtig. Diese Maßnahme stärkt den Teamgeist. Von Flora Treiber

Unkraut will gejätet werden, das wissen auch die Mitglieder des TSV Schwarz-Weiß Radevormwald. Aus diesem Grund trafen sich Samstagvormittag Mitglieder vieler Abteilungen, um gemeinsam die Außenanlage ihres Vereinsheims auf Vordermann zu bringen.

Die Tennisplätze hinter dem Vereinsheim an der Jahnstraße wurden bereits vor einigen Woche für die Saison vorbereitet. "Wir hatten schon viele schöne Tage und mussten den Frühjahrsputz auf den Tennisplätzen deswegen vorziehen", sagte der Vorsitzende Axel Reichenberg. Unterstützung bei der Pflege der Tennisanlagen bekommt der Verein seit kurzer Zeit von Wolfgang Trott.

Obwohl die Arbeiten auf den Plätzen bereits erledigt waren, stellten sich die Vereinsmitglieder Samstag vielen anderen Aufgaben. Am wichtigsten ist jedes Jahr die Bekämpfung von Unkraut. Damit auf der Terrasse wieder Gäste empfangen werden können, mussten Axel Reichenberg und Melanie Lietzau Unkraut jäten. Rückenschmerzen hin oder her. "Ich habe heute auf die Zauberkugel verzichtet und mir einfach eine Mütze aufgesetzt", kommentierte Melanie Lietzau den Frühjahrsputz.

Nicht nur sie, sondern auch alle anderen Helfer kamen in robuster Kleidung, um mit anzupacken. Genau das, die Stärkung des Teamgeists, erhofft sich Axel Reichenberg jedes Jahr von dem gemeinsamen Frühjahrsputz. "Natürlich muss diese Aufgabe ernstgenommen werden. Aber es ist doch schön, wenn wir dabei Spaß haben und uns alle etwas besser kennenlernen", sagte der Vorsitzende.

Seit acht Jahren kümmert sich der Verein in Eigenregie um die Pflege der Außenanlagen. Davor wurden Fachkräfte beauftragt. "Die Umstellung war tatsächlich mehr eine pädagogische, als eine finanzielle Entscheidung." Während die meisten Mitglieder sich um die Vegetation hinter dem Vereinsheim kümmerten, reinigte Andre Widua die Außenanlagen mit dem Hochdruckreiniger. "Jetzt wird es professionell", sagte er voller Elan und machte sich an die Arbeit.

Im Vereinsheim selber musste am Wochenende nichts mehr repariert oder aufgeräumt werden. "Unsere letzte Renovierung liegt noch nicht lange zurück. Die Wände sind frisch gestrichen", sagte der Vorsitzende. Neuwertig sind auch die Zaunanlagen, die das Vereinsheim umgeben. Größere Reparaturen oder Renovierungen fallen in diesem Jahr nicht mehr an. Langfristig muss sich der TSV lediglich Gedanken über eine neue Heizung machen. "Das ist bisher noch Zukunftsmusik, aber diese Investition wird auf uns zukommen."

Am Samstag diskutierte Axel Reichenberg mit seinen Vereinsmitgliedern immer wieder über die Bepflanzung zur Grenze des Neubaugebiets, das an der Jahnstraße entsteht. Die Markierungen für die Schallbebauung sind bereits gezogen. Einige kleine Bäume und Sträucher mussten im Rahmen der ersten Bauarbeiten weichen. Der TSV will diese Lücken in der Bepflanzung allerdings wieder schließen. "Wir wollen uns auf keinen Fall von dem Grünstreifen trennen. Die Sträucher machen die Grenze nicht nur schöner, sondern unterstützen auch den Lärmschutz." Welche weiteren Veränderungen mit dem Neubaugebiet auf den TSV zukommen, bleibt abzuwarten.

Quelle: RP
 
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