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Radevormwald
Turbine überhitzt - Wasser lief am Obergraben über

Radevormwald: Turbine überhitzt - Wasser lief am Obergraben über
2014 ist die denkmalgeschützte Turbinenanlage umfangreich saniert worden. FOTO: hdö (Archiv)
Radevormwald. Eine Überhitzung der Turbine hat dazu geführt, dass nach den starken Regenfällen der Obergraben für den Einlauf in die Wülfing-Turbine in Dahlerau übergelaufen ist. Es habe leider eine falsche Einschätzung eines Mitarbeiters über vorhandene Wassermengen gegeben, sagt Alexander Schechner, der die denkmalgeschützten Turbinen im Wülfing-Gebäude seit vielen Jahren betreibt. Er hofft, dass es eine solche Situation schon sehr bald nicht mehr geben kann.

"Wir stehen in enger Verbindung mit der Bezirksregierung Köln, die unser Ansprechpartner ist. Wir warten auf die Genehmigung für Umbauarbeiten an einem Schieber", sagt Schechner. Das Problem sei, dass er die Erlaubnis, eine elektronische Sicherung einzubauen, noch nicht erhalten habe. "Die Vorarbeiten sind seit einiger Zeit erledigt", sagt Schechner. Das Wasser wird von der Wupper vor den beiden erneuerten Brücken durch den Obergraben zur Turbine geleitet. Der Schieber an der Grabenbrücke zwischen der Wupperbrücke und der Wülfingstraße wird derzeit noch von Hand geöffnet und geschlossen. "Die Schienen für eine elektronisch gesteuerte Betätigung der Schieber liegen bereits an der Brücke. Jetzt muss nur noch die Anlage genehmigt werden", sagt Schechner.

Sollte die denkmalgeschützte Turbine, die seit der Restaurierung 2014 weitgehend ohne Störung läuft, einmal ausfallen, würden in Zukunft die Schieber sofort automatisch geschlossen, so dass kein weiteres Wasser aus der Wupper inden Obergraben fließen kann. Schechner bestätigte, dass die Turbinenanlage versichert ist.

(wos)
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