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Radevormwald
Umbau zum Kreisverkehr nach Pfingsten

Radevormwald: Umbau zum Kreisverkehr nach Pfingsten
Nach Pfingsten beginnen die Umbauarbeiten in der Innenstadt für den neuen Kreisverkehr auf der Hohenfuhrstraße. Verändert werden auch die Zufahrt zur Kaiserstraße (unten links), die Ausfahrt aus der Oststraße (oben links) und die Zu- und Abfahrten zur Uelfestraße (Mitte rechts). Eingebaut werden drei Überquerungshilfen. Den inneren Ring des Kreisverkehrsplatzes kann die Stadt in Eigenregie planen, da es sich um eine städtische Straße handelt. FOTO: Stadt Radevormwald
Radevormwald. In mehreren Phasen werden die große Innenstadtkreuzung Hohenfuhr-/Uelfe-/Kaiserstraße ab 17. Mai und die Ausfahrt Oststraße bis November umgestaltet. Die Hohenfuhrstraße wird zur Einbahnstraße in Richtung östliche Kaiserstraße. Von Wolfgang Scholl

Der vierte Teil des Innenstadtumbaus nach Marktplatz (2012), Kaiserstraße (2013) und Schlossmacherzentrum (2015) beginnt wenige Tage nach Pfingsten. Die Anlieger sind inzwischen informiert. Für sie gibt es am kommenden Montag auch eine Infoveranstaltung. Wegen des Stadtfestes waren die Arbeiten um einen Monat nach hinten gelegt worden. "Unser Ziel ist es, bis Ende Oktober/Anfang November vor dem Weihnachtsgeschäft fertig zu werden", sagten gestern Bauamtsleiterin Julia Gottlieb und Ulrich Dippel (Tiefbau) und Achim Stockhecke (Stadtplanung). Gebaut werden unter anderem ein Kreisverkehrsplatz und drei begrünte Überquerungshilfen sowie neue Parkplätze.

Die Arbeiten sind in mehrere Phasen unterteilt. Für die Phasen eins und zwei sind jeweils etwa drei bis vier Wochen eingeplant. Phase I Gehwegbereich vor der Sparkasse bis bis zur Parkplatzzufahrt Uelfestraße. Die Zufahrt zum Parkplatz muss für die Pflasterung kurzzeitig gesperrt werden. Phase II Gehweg andere Seite Uelfestraße bis zur Höhe der Hälfte des Hasenburg-Hauses. Phase III Gehweg auf der anderen Seite der Hohenfuhrstraße bis zur Kaiserstraße. Phase IV Gehweg von der Kaiserstraße bis zur späteren Ausfahrt Oststraße. Phase V Aufbringen der Asphaltdecke in allen Straßenbereichen in einem Stück mit Vollsperrung der östlichen Hohenfuhrstraße.

Bauausführendes Unternehmen ist Eurovia Teerbau aus Troisdorf. Das Unternehmen hat für die Stadt vor etwa zehn Jahren die B 483 saniert, als die Stadt für den Landesbetrieb Straßen.NRW in Vorleistung trat, und den Montanusplatz in Bergerhof. Verbunden sind mit den Arbeiten einige Verkehrsbehinderungen für die motorisierten Verkehrsteilnehmer. Die Uelfestraße wird von der Uelfe-Wuppertal-Straße kommend zur Sackgasse und ist frei bis zum Sparkassenparkplatz. Von der Hohenfuhrstraße ist eine Durchfahrt über die Uelfestraße möglich.

In den kommenden Monaten wird die Hohenfuhrstraße von der Oststraße bis zur Kreuzung Kaiser-/Poststraße zur Einbahnstraße. Der Verkehr wird um den neuen Kreisverkehr geführt. Wahrscheinlich wird es nur für die Linienbusse per Signalanlage eine Durchfahrt zur Haltestelle Hohenfuhrplatz geben. "Ein weiterer Gegenverkehr mit Regelung durch eine Signalanlage ist nicht möglich, weil die Kreuzung Kaiser-/Poststraße zu nah an der Baustelle liegt", sagte Ulrich Dippel. Der Verkehr wird wie zu Kirmeszeiten über die Bundesstraße 229 umgeleitet. In der Nordstadt wird die Notzufahrt von der Wiesenstraße zur Bachstraße (wahrscheinlich nur in eine Richtung) geöffnet. An der Ost- und Bischof-Bornewasser-Straße gibt es zeitweilig Begegnungsverkehr wie bei den ersten Baumaßnahmen zum Umbau der Kaiserstraße. Wenn die Oststraße geschlossen werden muss, wird die Kaiserstraße geöffnet.

Der Baulagerplatz wird wieder der nicht befestigte Platz an der Wiesenstraße sein. Die Baucontainer für die Arbeiter und die Maschinen werden unterhalb der Treppe an der oberen Wiesenstraße stehen. Die Treppe soll während der Bauzeit gesperrt werden. Fußgänger können aber den Weg über die daneben liegende Rampe nehmen.

Quelle: RP
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