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Radevormwald
Unterstützung für Sekundarschul-Leiterin

Radevormwald: Unterstützung für Sekundarschul-Leiterin
Sekundarschulleiterin Sandra Pahl begrüßte gestern Morgen ihren neuen Kollegen und Stellvertreter Olaf Kirsch aus Wipperfürth. Der verheiratete Sonderpädagoge (zwei Kinder) kommt von der Hauptschule Wipperfürth. FOTO: Peter Meuter
Radevormwald. Schulleiterin Sandra Pahl hat mit Olaf Kirsch einen Stellvertreter. Auch Frank Funke, bisher Geschwister-Scholl-Schule, verstärkt das Schulleitungsgremium. 205 Schüler starten ins zweite Halbjahr. In der Sieben geh es ins Realschulgebäude. Von Wolfgang Scholl

Stolberg bei Aachen, Köln (Studium, Referendariat) und Wipperfürth waren bisher die Stationen des 42-jährigen Sonderpädagogen Olaf Kirsch. Gestern Morgen stellte er sich an seinem neuen Arbeitsplatz in Radevormwald vor, nachdem er sich im Dezember bereits den Mitgliedern des Schulausschusses vorgestellt hatte.

Seinen Wechsel zur Sekundarschule begründete er damit, dass man mit dieser Schule alle Abschlüsse machen kann und sie die Haupt- und Realschule ersetzt. "Die Vereinigung der beiden Schulen finde ich gut, die Dreigliedrigkeit war nicht mehr zeitgemäß", sagt der ehemalige Lehrer der inzwischen aufgelösten Alice-Salomon-Förderschule in Wipperfürth. Er bezeichnet es als sehr reizvoll, in ein Schulleitungsgremium einzutreten und damit Verantwortung zu übernehmen und vielleicht auch der Schule seinen Stempel mit aufzudrücken.

Als Sonderpädagoge wird er neben der Unterrichtsgestaltung in Gesellschaftskunde (Erdkunde, Geschichte und Politik) das Förderkonzept erarbeiten und den Kontakt auch zu anderen Schulen wie der Armin-Maiwald-Schule (Förderschule Nordkreis) aufbauen.

13 Lehrer und zwei Mitglieder der Schulleitung hat die 2016 gegründete Sekundarschule mit 205 Schülern derzeit. Frank Funke, der gestern offiziell innerhalb des Gebäudes die Schule wechselte, wird bis Ende 2018/2019 noch parallel bis zu deren Ende die Hauptschule leiten.

Für die jetzigen Sechstklässler steht im Sommer ein Raumwechsel an: Sie werden in das Gebäude der Realschule wechseln. Die Fünft- und Sechstklässler bleiben im jetzigen Gebäude. "Wir werden es auf Dauer nicht schaffen, mit einem Gebäude auszukommen", sagt Sandra Pahl. In den fünften und sechsten Klassen gibt es die erweiterten Räume für die Förderung. Ab der Stufe sieben gibt es in den Hauptfächern Erweiterungs- und Grundkurse. Das bedeutet, dass es bei einer Stufe mit fünf Klassen bis zu sieben Mathegruppen geben wird, die jeweils einen eigenen Klassenraum benötigen.

Benötigt werden außerdem Fachräume für Hauswirtschaft und Technik. "Auch dafür brauchen wir Räume", sagt Sandra Pahl. Kein Problem sehen sie und der neue Stellvertreter in einer doppelten Nutzung einiger Räume. Wo vormittags Unterricht der Sekundarschule stattfindet, kann nachmittags bei der Musikschule der Unterricht fortgesetzt werden. Offen ist die Frage der Mensa. Da gibt es mehrere Variationen. "An dieser Stelle warten wir die Vorschläge der Stadt ab, die in diesem Jahr unterbreitet werden sollen", sagt Sandra Pahl.

Erweitert werden kann in nächster Zeit noch die Reihe der Kooperationen für die Arbeitsgemeinschaften. Begonnen hatte alles mit der Karnevals-AG, aus der das jetzige Kinderprinzenpaar von Rua Kapaaf erwachsen ist. Der Skatverein, die Handballer der HSG Rade/Herbeck, der Wassersportverein Ennepetal (Rudern) und der Modellflugverein sind weitere Partner. Angeboten werden aber auch noch schulinterne AGs wie Schülerzeitung und kein Rassismus. Versucht wird, im Fachbereich Musik eine Verbindung mit dem benachbarten Theodor-Heuss-Gymnasium aufzubauen. "Vielleicht können wir das THG-Schulorchester ergänzen", sagt die Sekundarschulleiterin.

Olaf Kirsch hat zwei Tage Zeit, sich in seiner neuen Schule einzugewöhnen. Gestern stellte er sich bis zum Mittag den Schülern und Lehrern aller acht Klassen vor, am kommenden Montag beginnt mit dem Start des zweiten Halbjahres auch sein Unterricht, zuerst in der Klasse 6e.

Quelle: RP
 
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