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Radevormwald
Vereine präsentieren sich vor Geschäften

Radevormwald: Vereine präsentieren sich vor Geschäften
Susann Windholz und Angelika Langefeld verkauften gestern Grünkohl am Stand des katholischen Kindergartens. FOTO: Michael Schütz
Förderverein des katholischen Kindergartens St. Marien ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht.

Waffeln, Zuckerwatte, Grünkohl oder Leberkäse - der neue Förderverein des katholischen Kindergartens St. Marien ließ gestern keine Wünsche offen. An dem Verkaufsstand des Fördervereins war einiges los, als der Martinsmarkt durch den verkaufsoffenen Sonntag viele Besucher willkommen hieß.

Der Förderverein des katholischen Kindergartens war in den letzten Jahren in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen und musste durch viel Engagement wieder aufgeweckt werden. Dank der neuen Vorsitzenden Meike Höller hat das funktioniert. Ihre kleinen Töchter Nora und Enya gehen in den Kindergarten und konnten sich wie die anderen 40 Kinder im Sommer über ein neues Klettergerüst freuen. Daran konnte sich der Förderverein, der erst seit dem Sommer offiziell als Verein besteht, dank vieler Aktionen bereits beteiligen. Den Martinsmarkt nutzen die Freunde und Förderer des Kindergartens, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und mit dem Verkauf von Getränken und Speisen mehr Geld für die Vereinskasse zu sammeln. Das soll im nächsten Jahr für einen Ausflug der Vorschulkinder und vielleicht für einen Besuch im "life-ness" genutzt werden. "Wir befinden uns noch in der Aufbauphase, suchen dringend mehr Mitglieder und müssen die genauen Ziele für das nächste Jahr noch formulieren", sagte Meike Höller.

Für die Bewirtung am Verkaufsstand hat sie mehr als 20 Erzieher und Eltern zusammengetrommelt, die sich um die Zubereitung der Speisen kümmerten. Ganz neu hat der Förderverein eine Zuckerwattenmaschine angeschafft. Die soll nicht nur Kunden anlocken, sondern auch vermietet werden. "Wir haben die Maschine als Investition für den Verein angeschafft", sagte die Vorsitzende. Während sie Besucher anlockte, kümmerten sich Michaela Bosbach und Anke Ottofülling um den großen Grünkohltopf. Die fünfjährige Nora wickelte ihre erste Zuckerwatte und war stolz auf das Pflaumenmus, das die Mädchen und Jungen selber gemacht haben. Insgesamt beteiligten sich 15 Vereine am Martinsmarkt.

(wos)
 
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