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Radevormwald
Verkehr stockt beim ersten heftigen Schnee des Winters

Radevormwald. Endlich Schnee mögen einige Radevormwalder gedacht haben. Anders sahen dies gestern ab Mittag wohl zahlreiche Autofahrer. Einige kamen auf nassem, glattem Untergrund ins Rutschen, so das auch Straßenschilder "getroffen" wurden. An der Mühlenstraße warteten nach 13 Uhr die Schulbusfahrer an der großen Bushaltestelle, bis die Betriebshofmitarbeiter die steile Straße freigeräumt und abgestreut hatten. Zu kämpfen hatten Lkw-Fahrer, die von Hückeswagen auf der B 483 in Richtung Radevormwald unterwegs waren.

Die Polizei berichtete von schwierigeren Schneeverhältnissen bis zum Nachmittag im oberbergischen Norden ab Marienheide, später traf es den Süden. Polizei-Pressesprecher Jürgen Dzuballe zählte in Rade zwei Unfälle, in Hückeswagen vier. Es blieb größtenteils bei Blechschäden.

In Dahlerau hatte der Fahrer eines Schneepfluges Pech. Als ihm ein Pkw entgegenkam, wollte er ausweichen, prallte gegen eine Verkehrsinsel und verbog sich das Aufnahmeschild. "Unser Schlosser arbeitet durch, dass der Pflug bald wieder eingesetzt werden kann", sagte Norbert Petri, der Leiter des Betriebshofes.

Nachdem es am Mittag stark geschneit hatte, gab es in den unteren Lagen später eher Schneeregen. Da für die vergangene Nacht und den frühen Morgen von den Meteorologen weitere Schneefälle vorausgesagt waren, blieb die Bereitschaft des Betriebshofes aufrechterhalten. Bis in die Abendstunden sollten alle Nebenstraße geräumt und abgestreut werden, um Eisglätte am Morgen zu verhindern.

(wos)
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