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Radevormwald
Verkehrschaos an der Hermannstraße ohne Folgen

Radevormwald. Björn Rimroth (SPD) sprach in der Sitzung des Schulausschusses in dieser Woche die zum Teil dramatische Verkehrssituation an der Hermannstraße vor dem morgendlichen Schulbeginn an. Seit der Verlagerung von Schulen aus der Innenstadt in das Schulzentrum vor mehr als 40 Jahren ist die Verkehrssituation in der Sackgasse bis zu Realschule, Sporthallen und jetzt auch dem Sportplatz in regelmäßigen Abständen ein Thema. Jetzt hat es die SPD aufgebracht, weil die Grundschule Stadt (GGS) ihr Ausweichquartier an der Hermannstraße hat. Rimroth Vorschlag: ein Schulbus vom Hohenfuhrplatz zum Schulzentrum für Grundschüler.

In einer Stellungnahme antwortete Bürgermeister Johannes Mans dem SPD-Anliegen. Im Dezember nach dem Wechsel der GGS habe es Gespräche mit Polizei und Ordnungsamt gegeben. Die Hermannstraße sei kein Unfallschwerpunkt, eher unauffällig. Auch die Rettungswege und die Zufahrt für Müllwagen seien ausreichend frei, auch zu den neuralgischen Zeiten morgens zwischen 7.20 und 7.55 Uhr und mittags nach der fünften und sechsten Stunde. "Da es dort Gegenverkehr gibt, fließt der sehr langsam. Dadurch gibt es wenige Unfälle", erklärte Mans. "Es gibt für mich keine Veranlassung, über weitere Dinge nachzudenken", sagte er.

Trotzdem gab es den Appell an die Eltern, Kinder entweder an der Mühlenstraße am dortigen Parkplatz rauszulassen oder an Stellen, die nicht so stark frequentiert sind wie die Einfahrt zur Hermannstraße bei Blumen Busch. Dort gibt es immer wieder brenzlige Situationen, weil Eltern ihre Kinder aussteigen lassen und andere Fahrer die haltenden Fahrzeuge überholen. Eingestellt worden ist vor einigen Jahren eine Verkehrsüberwachung der Polizei. Über Jahre hatten Polizeibeamte an schwierigen Stellen in der Stadt morgens den Schülerverkehr beobachtet und kontrolliert.

(wos)
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