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Radevormwald
Viebach: "Wir müssen für die Wupperorte kämpfen"

Radevormwald: Viebach: "Wir müssen für die Wupperorte kämpfen"
Christian Viebach will für die Wupperorte kämpfen. FOTO: hertgen (archiv)
Radevormwald. Es geht um die künftige Anbindung der Wupperorte an den Linienbusverkehr. Im Entwurf für den neuen Nahverkehrsplan für den Oberbergischen Kreis ist vorgesehen, dass die Linie 626 keine Schleife mehr über die Keilbeck fährt. Von Joachim Rüttgen

Ebenso soll die Streckenführung für die Linie 671 geändert werden, wodurch die Ortschaften Krebsöge und Wilhelmstal keine Anbindung mehr hätten. Und die Linie 659 aus den Wupperorten Richtung Lennep soll auslaufen.

In Gummersbach trafen sich am Mittwochabend Vertreter des Kreistages, der Kommunen, der Verkehrsbetriebe und der Bürgerbusvereine zu einem Erfahrungsaustausch. "Hierbei ging es darum, die Standpunkte zu dem Entwurf auszutauschen und alle Meinungen an einem Tisch zusammenzutragen", sagte Christian Viebach, Kreistagsmitglied für die Radevormwalder CDU und Vorsitzender des Kreisentwicklungsausschusses. In diesem Gremium berät die oberbergische Politik aus 13 Kommunen den Nahverkehrsplan für die Kreistagsentscheidung, die Viebach nach aktuellem Stand nicht vor 2017 erwartet.

100 Gäste nahmen an dem Treffen in der Kreisstadt teil, darunter 18 aus Rade, "was eine starke Beteiligung bedeutet", berichtete Viebach. Auch durch Wortbeiträge hätten die Rader völlig zu Recht darauf hingewiesen, dass die im Entwurf vorgeschlagenen Lösungen für die Wupperorte nicht tragbar sind. Wichtig sei ihm aber der Hinweis, dass es sich um einen Entwurf handelt, der Linien optimieren will. "Trotzdem wird es nötig sein, für die Wupperorte zu kämpfen, damit die Pläne so nicht umgesetzt werden", kündigt Viebach an.

Das weitere Prozedere: Jede Gemeinde soll jetzt mit einem Beschluss des jeweiligen Stadtrates über den vorgeschlagenen Entwurf des Nahverkehrsplans entscheiden, diese Meinung an den Kreistag übermitteln, der alle Stellungnahmen sammelt und wertet. Der Kreistag wird dann abschließend über den neuen Plan entscheiden. Der Rader Stadtrat wird die Entscheidung über den Nahverkehrsplan am 25. Oktober treffen.

Info Bürgerverein für die Wupperorte, Fr. 16. September, ab 19 Uhr, Pfarrheim St. Josef, Kirchstraße. Hier berichtet auch Christian Viebach über den aktuellen Stand.

Quelle: RP
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