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Radevormwald
Viele Draisine-Fahrer kommen aus dem Köln-Bonner Raum

Radevormwald: Viele Draisine-Fahrer kommen aus dem Köln-Bonner Raum
Eine Fahrt mit der Draisine macht viel Spaß. Vor allem Gruppen nutzen das Angebot immer häufiger. FOTO: barg/wuppertrail
Radevormwald. Der Draisinen-Verein Wuppertrail ist weiter im Aufwind. Das berichtet der Vereinsvorsitzende Armin Barg. In den vergangenen Tagen haben sich einige Gruppen aus dem Raum Köln und Bonn gemeldet, um von Beyenburg bis Wilhelmstal zu fahren. Eine Publikation, an der auch die Bergische Morgenpost beteiligt ist, ist auch im mittelrheinischen Bereich erschienen. Dort sei man jetzt auch bekannt.

Eine kleinere Gruppe habe spontan am vergangenen Wochenende an einer Tour teilgenommen. "Der Wechsel von Start und Ziel vom Bahnhof Dahlhausen nach Beyenburg hat uns nicht geschadet", sagt Barg. Er hofft, dass die Zahl der Fahrer in diesem Jahr noch einmal um 20 bis 25 Prozent steigt. Dies führt er auch auf eine gute individuelle Betreuung der Gruppen oder Einzelfahrer zurück. Monika Zierden organisiert die Buchungen und kümmert sich um die Abrechnung.

Auch bei den Fahrbegleitern hat Barg ein gutes Team verpflichten können. Dadurch sei es möglich, auf dem Weg entlang der Wupper auch gute Informationen zum Beispiel über die Textilindustrie und die Stadtgeschichte geben zu können. Barg selber spricht mit den Organisatoren und hilft ihnen auch bei der Suche nach zusätzlichen Angeboten wie Bergischer Kaffeetafel, Wandermöglichkeiten oder demnächst auch Drachenbootfahrten. Im August soll es erstmals eine gemeinsame Veranstaltung mit dem in Beyenburg ansässigen Drachenboot-Verein "Drag Attack" geben. "Wir können durch diese individuelle Betreuung Gruppen überzeugen, mit uns zu fahren", sagt Barg.

Bis Ende August soll auch die Barrierefreiheit geschafft sein. Als Leader-Projekt möchte der Verein Podeste anschaffen und Draisinen für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. "Die Draisinen sind im Bau, mit dem Verein Wupperschiene sprechen wir über den barrierefreien Zugang am Start- und Zielpunkt und an den jeweiligen Wendepunkten", sagt Barg.

Morgen wird Barg mit Mitstreitern seines Vereins und Mitgliedern der Wupperschiene starten, die Strecke noch einmal freizuschneiden. Brombeeren, Himbeeren und andere Sträucher wachsen schneller als von Hand mit der Heckenschere geschnitten werden kann. Der Grünbewuchs auf den Schienen soll ab 2018 mit einer neuen Methode bewältigt werden. "Wir werden versuchen, andere Lösungen als 2017 zu finden", sagt Barg. www.wupper-trail.de

(wos)
 
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