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Radevormwald
Volksbank will in Radevormwald investieren

Radevormwald: Volksbank will in Radevormwald investieren
Die Volksbank Oberberg möchte in Radevormwald investieren. Das Haus der Bank ist im Zuge des Innenstadtumbaus zu Beginn der 1980er-Jahre entstanden. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Die mit ihrer Zweigniederlassung Raiffeisenbank arbeitende Volksbank Oberberg bekennt sich zum Standort der nördlichsten Filiale. Von Wolfgang Scholl

Eine größere Umbaumaßnahme könnte in der Innenstadt am Schlossmacherplatz anstehen. "In Radevormwald soll kräftig investiert werden, wobei derzeit verschiedene Alternativen auf dem Prüfstand stehen", sagt der Volksbank-Vorstandsvorsitzende Ingo Stockhausen gemeinsam mit den Niederlassungsleitern Guido Verwied für Hückeswagen sowie Stefan Tengeler für Radevormwald. Die Bank möchte entgegen des Trends alle 30 Geschäftsstellen in zehn Niederlassungen erhalten. "Der stetige Ausbau unserer Marktanteile, auch in Radevormwald, Hückeswagen und Bergisch-Born, steht für uns im Fokus", sagt Stockhausen. Am Schlossmacherplatz könnten deshalb in nächster Zeit Umbauarbeiten in dem Bankhaus getätigt werden. Dort hat die Bank, die früher am alten Bahnhof saß, in den 1980er-Jahren im Zuge des Baus des Bürgerhauses ein eigenes Haus mit Tiefgarage erstellt, das später im Zuge der Vergrößerung mehrfach erweitert worden ist.

Die Stadt ist derzeit dabei, mit verschiedenen Investoren als Teil eines großen und zweiten Integrierten Innenstadtkonzeptes (Weststadt) Konzepte vorzubereiten. Für diese Innenstadtprojekte möchte die Stadt im Herbst Fördermittel beim Land beantragen. Neben der Stadtverwaltung und der Politik sind auch der Citymanagementverein, das Büro MWM aus Aachen als externer Planer und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft beteiligt. In einer Pressemitteilung heißt es, dass sich die Volksbank Oberberg trotz anhaltender Niedrigzinsphase, zunehmenden aufsichtsrechtliche Anforderungen und Investitionen in die Digitalisierung des Bankgeschäftes mit einem erheblichen Margen- und Kostendruck zu ihrer dezentralen Geschäfts- und Vertriebspolitik bekenne. In Bergisch-Born beabsichtigt die Bank an einem neuen Standort gemeinsam mit einem Investor eine neue, zukunftsweisende Filiale zu errichten. Für Radevormwald mit Sitz am Schlossmacherplatz mit der vor mehr als drei Jahrzehnten in der heutigen Schlossmacher Galerie gebauten Zweigniederlassung werden derzeit aber noch keine weiteren Details genannt. "Dazu ist es noch zu früh", sagt Stockhausen. Citymanager Dr. Siegbert Panteieit hat im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert, dass er sich mit der Volksbank im Gespräch befindet.

Als kleine Raiffeisenbank für Rade, Hückeswagen und Bergisch Born hatte sich das Bankhaus im Frühjahr 2004 unter der Leitung von Manfred Seiferth für eine Fusion mit der Volksbank Oberberg entschlossen. Die Bank war aus einer 1925 gegründeten "Bezugs- und Absatzgenossenschaft" entstanden. 1971 kam es zu einer ersten Fusion mit der Raiffeisenkasse Hückeswagen und der Spar- und Darlehenskasse in Bergisch Born.

Quelle: RP
 
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